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Neue Kunstshow : Mit europäischen Wurzeln

ShContemporary heißt die erste Messe für Gegenwartskunst in Schanghai. Pierre Huber und Lorenzo Rudolf sind ihre Gründerväter. Aus Deutschland reisen unter anderen Arndt & Partner, die Gebrüder Lehmann, Hans Mayer und Christian Nagel an.

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          Am 6. September öffnet in Schanghai die erste Messe für Gegenwartskunst in China, die ShContemporary, ihre Tore. Ins Leben gerufen haben die Messe der Schweizer Galerist Pierre Huber (künstlerischer Direktor) und der frühere Chef der Art Basel, Lorenzo Rudolf (Messedirektor), in Kooperation mit der italienischen Verkaufsschau Bologna Fiere. Die Gründer möchten, wie sie vorab melden, vom "explosionsartigen Entstehen einer Ober- und Mittelschicht im reichen Teil Asiens" sowie vom "Trend zur Nachfrage nach asiatischer zeitgenössischer Kunst" profitieren.

          Sandra Kegel

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Ausgewählte Mischung

          Um sich für ihr Vorhaben "Exklusivität" zu sichern, haben die Veranstalter auf Bewerbungen für die erste ShContemporary verzichtet. Teilnehmen darf nur, wer eingeladen wurde: Gut hundert Galeristen und Kunsthändler folgen dem Ruf, je zur Hälfte aus dem asiatisch-pazifischen Raum sowie aus Europa und den Vereinigten Staaten. Aus Deutschland kommen so renommierte Galeristen wie Hans Mayer aus Düsseldorf, die Gebrüder Lehmann aus Dresden oder Arndt & Partner aus Berlin. Die Galerie Krinzinger reist aus Wien an, aus New York Marlborough Fine Art. Neben der Verkaufsmesse wird eine von Pierre Huber kuratierte Schau, "Best of Discovery", einen Überblick über unbekannte Werke asiatischer Künstler vergangener Epochen bis in die Gegenwart bieten.

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