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Nebenmessen : In Maastricht

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Wenn am 9. März die Tefaf in Maastricht beginnt, wollen in diesem Jahr zwei Nebenmessen von dem kaufkräftigen internationalen Publikum profitieren: Die „Maastricht Antiquarian Book & Print Fair“ (MABP) und die „Sculpture Highlights“.

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          Wenn am 9. März die Tefaf in Maastricht beginnt, wollen in diesem Jahr zwei Nebenmessen von dem kaufkräftigen internationalen Publikum profitieren. Vom 15. bis zum 17. März findet die „Maastricht Antiquarian Book & Print Fair“ (MABP) in zwei Kirchen im historischen Zentrum von Maastricht statt. Organisiert wird die Messe von Maastrichter Händlern, die sich in der „MABP Foundation“ zusammengeschlossen haben: „Wir wollen die erreichen, die sich das kostspielige Angebot auf der Tefaf nicht leisten können“, sagt Jan Willem Bertens, der Direktor der Messe. Die Teilnehmer kommen aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

          Plattform für Skulpturen-Händler

          Vom 8. bis zum 14. März findet „Sculpture Highlights“ statt, die Mary Armkreutz vom Maastrichter Asiatikahändler „The Blue Elephant“ ins Leben gerufen hat. Zwanzig Jahre lang war sie auf der Tefaf vertreten, dieses Jahr erstmals nicht: Mary Armkreutz möchte mit ihrer Schau den „Skulpturen-Händlern eine Plattform geben“. Diese hätten sie zuletzt „auf der Tefaf nur mit Einschränkungen geboten bekommen“, sagt sie. In einem Theater aus dem 18. Jahrhundert mit dem hübschen Namen „La bonbonnière“ zeigen 21 Händler Plastiken von der Antike, über Mittelalter und Renaissance, bis zum Jugendstil und der Moderne.

          Aus Deutschland sind Peter Hardt aus Radevormwald, Rainer Jungbauer aus Starnberg, Metz de Benito und Numisart aus München und Wenzel aus Bamberg vertreten; aus London kommt Richard Philip, aus Madrid Linares. Für die jungen Händler von Numisart liegt der Reiz „in der reinen Skulpturenschau“: „Dadurch wird über die Jahrhunderte eine Einordnung der Stücke möglich, und es werden Kenner angelockt“, sagt Christian Niederhuber. Titia Vellenga, Sprecherin der Tefaf, erklärte auf Anfrage, man sehe in den Satellitenmessen keine Konkurrenz für die wichtigste Kunst- und Antiquitätenmesse der Welt. Mancher junge Händler auf den Nebenschauen mag hoffen, so seinen Weg genau dorthin zu finden.

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