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Gute Aussichten : Die Art Karlsruhe rüstet auf

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Die Art Karlsruhe bleibt beweglich: In ihrem fünften Jahr ruht sich die Schau nicht auf ihren kommerziellen Erfolgen aus, sondern feilt an den Konzepten. Gegenwartskunst aus dem Emirat Sharjah und ein Kunstpreis machen neugierig.

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          Die Veranstalter der Kunstmesse Art Karlsruhe, die in diesem Jahr vom 28. Februar bis zum 2. März stattfinden wird, hoffen, die hohe Zahl von 35 000 Besuchern im Vorjahr noch einmal zu überbieten. Dafür spricht, dass die Auswahljury, nach den erfreulichen Neuausstellern auf der Messe 2007, noch einmal weiteren 44 Galerien Zusagen gab: Zu ihnen gehören Alfred Gunzenhauser aus München, Gabriele von Loeper aus Hamburg, Salis & Vertes aus Salzburg/St. Moritz und die manus presse aus Stuttgart.

          Insgesamt stellen jetzt 165 Galerien aus dreizehn Ländern in Karlsruhe Kunst von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart aus. Nach Angaben der Messe selbst hatten sich insgesamt 300 Galerien für eine Teilnahme beworben. Die in Karlsruhe inzwischen traditionelle Sonderschau wird das Emirat Sharjah vom Persischen Golf bestücken: Geplant ist eine Ausstellung mit Kunst der Gegenwart in den Emiraten und mit kostbaren Stücken aus einer Kollektion mit Kalligraphien. Zum ersten Mal vergibt die Messe außerdem den Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift, der mit 5000 Euro dotiert ist.

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