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Frieze 2009 : Who's who

  • -Aktualisiert am

Wer kommt und wer kommt nicht nach London? Die Veranstalter der Frieze Art Fair haben jetzt ihre Teilnehmerliste für den Herbst veröffentlicht. Für junge Galerien gibt es zum ersten Mal das Sonderprogramm „Frame“.

          Drei Wochen nach dem Art Forum in Berlin findet vom 15. bis zum 18. Oktober im Londoner Regent's Park die Frieze Art Fair statt. Nachdem Eva-Maria Häusler und Peter Vetsch, die Direktoren des Art Forum, vor kurzem ihre Teilnehmerliste für Berlin bekanntgaben, haben jetzt die Londoner Kollegen nachgezogen. Amanda Sharp und Matthew Slotover können eine beachtliche Liste vorweisen, die im Hauptfeld 132 Namen enthält.

          Sie liest sich wie ein Auszug aus dem „Who's who“ der internationalen Szene. So sind Larry Gagosian, David Zwirner, Marianne Boesky, Gavin Brown, Greene Naftali, Paul Kasim, Lehman Maupin, Matthew Marks und Marian Goodman aus New York angekündigt. Aus London kommen unter anderen Lisson, Sadie Coles, Corvi-Mora, Greengrassi, Hauser & Wirth, Victoria Miro, Maureen Paley und Timothy Taylor. Fast alle deutschen Galerien, die anreisen, haben ein Standbein in Berlin: Isabella Bortolozzi, Contemporary Fine Arts, Campaña, Capitain, Eigen + Art, Buchholz, Johnen, Kamm, Johann König, Peres Projects, Podnar, Barbara Weiss und Sprüth Magers, mit ihrer Dependance in London.

          Achtunddreißig Aussteller fehlen

          In dieser überzeugenden Aufstellung fehlen einige deutsche Galerien, die im vergangenen Jahr noch vertreten waren, nämlich Arndt & Partner, Nourbakhsch, Baudach, BQ, Neu, Nagel und Scheibler. Insgesamt bleiben 38 Galerien weg, darunter auch Bärbel Grässlin aus Frankfurt, die mit der Frieze 2008 unzufrieden war, Chantal Crousel aus Paris, Tanya Bonakdar und Anton Kern aus New York. 28 Galerien freuen sich auf ihre Premiere: Der Fokus liegt mit Kukje aus Seoul, Plan B aus Cluj in Rumänien, The Third Line aus Dubai und Hiromiyoshii aus Tokio auf Ländern, in denen neue Märkte erschlossen werden.

          Der Nachwuchsförderung widmet sich jetzt auch die Frieze, die doch selbst noch jung ist und ihre siebte Ausgabe plant. Für die Sektion „Frame“ werden dreißig weitere Teilnehmer mit Einzelausstellungen zugelassen. Die Ausgewählten dürfen ihre Galerien erst seit weniger als sechs Jahren führen; ein beliebtes Spiel im Messezirkus: Beim Art Forum heißt die Abteilung „Focus“. Insgesamt kommt die Frieze so auf 162 Teilnehmer.

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