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Endlich die Affordable Art Fair : Alles hip hier, oder was?

  • -Aktualisiert am

Kunstkauf muss nicht teuer sein und jeder Sammler fängt klein an. Dafür gibt es die Affordable Art Fair, jetzt auch in Hamburg.

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          London, New York, Mexico City, Singapur, Mailand und Hongkong - und jetzt auch Hamburg. Die „Affordable Art Fair“ - erdacht vom englischen Kunsthändler Will Ramsay und erstmals 1999 in London ausgerichtet als Kunstmesse für jedermann - kommt nun auch vom 15. bis zum 18. November in die Hansestadt. Die wird es freuen, denn hier sucht man schon lange nach einer Kunstschau von internationalem Renommee, professionell und erprobt.

          Denn das scheint sie zu sein, die Messe für erschwingliche Kunst und aufstrebende Künstler: mit stromlinienförmigem Design, mit einem „klaren benutzerfreundlichen Konzept“ und einer Website, die das zurzeit noch nicht endgültig feststehende Rahmen- und Kinderprogramm ebenso anpreist wie eine offensive Sponsorenanwerbung im feinsten Werbersprech: Diese Messe sei „innovativ und andersartig, offen und zukunftsgerichtet“ - und sei drei Jahre in Folge zum „Coolest Brand in the UK“ gewählt worden.

          Auch gibt diese Homepage dem hippen jungen Publikum, das hier eindeutig erreicht werden soll, „Tipps für den Kunstkauf“: Individualität, so beginnt der griffige Ratgeber, sei überall, auch in Mode, Technik und Kunst. Warum dann nicht die eigene Persönlichkeit unterstreichen - mit einem ganz selbst gekauften Kunstwerk für zu Hause? Vorbereitung sei da die halbe Miete: Denken Sie schon zu Hause nach, machen Sie sich mit Ihrer Wandfarbe vertraut (nichts ist schlimmer als eine Serigraphie von Jonathan Meese, die dann doch nicht zur Designertapete passt)!

          Auf der Messe dann: Überblick verschaffen mit Hilfe eines Lageplans. Anschließend: Fragen Sie den Händlern und Künstlern ein Loch in den Bauch, denn es gibt „durchaus außergewöhnliche und extrovertierte Charaktere unter ihnen“. Und: „Sollte das Bild Ihrer Wahl Ihr Budget sprengen, fragen Sie, ob es in einer anderen Größe vorhanden sei.“ Kontostand hin oder her - die Werbung fordert ganz klar: „Lassen Sie Ihr Bauchgefühl entscheiden!“

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