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Kunstmesse : Wenn Tefaf kommt, wird es Frühling

Zum 20. Mal wird die Tefaf den Kunstpalast auf Zeit öffnen. Rund 220 Händler aus fünfzehn Ländern stellen ihre Spitzenstücke im Gesamtwert von einer Milliarde Dollar aus. Für über 9 Millionen Euro mit dabei: Ein Tapir aus China.

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          Hier steht ein 2500 Jahre alter, gut 25 Zentimeter hoher Tapir aus China. Das mit Einlegearbeiten in Gold und Türkis verzierte Bronzetier ist eins von zwei überhaupt nur bekannten seiner Art. Es war zuletzt 1929 in Berlin ausgestellt - und wird nun vom 9. bis zum 18. März auf der „European Fine Art Fair“ in Maastricht posieren (zum Preis von 9,23 Millionen Euro bei der Londoner Asiatikahandlung Littleton & Hennessy).

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Zum 20. Mal wird die Tefaf den Kunstpalast auf Zeit öffnen, im Maastricht Exhibition und Congress Center am Rand der holländischen Stadt, die so für zehn Tage zum absoluten Zentrum der Kunstwelt wird. Rund 220 Händler aus fünfzehn Ländern, die führenden Vertreter ihrer Zunft, werden da Spitzenstücke aus sämtlichen Bereichen von Kunst, Kunsthandwerk und Antiquitäten zusammenführen. Der geschätzte Gesamtwert von einer Milliarde Dollar beschreibt nicht das erlesene Vergnügen dieser Wunder-Schau.

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