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Kunstmesse : antique & kunstmesse

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Ein stillgelegtes Terminal am Düsseldorfer Flughafen wird Standort einer Messe für Alte Kunst und Antiquitäten. Der Start der „antique & kunst“ wurde zweimal verschoben. Jetzt feiert die Schau am 27. Februar Vernissage und wird bis zum 4. März dauern.

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          Ein stillgelegtes Terminal am Düsseldorfer Flughafen wird Standort einer Messe für Alte Kunst und Antiquitäten. Die „antique & kunst“ feiert am 27. Februar Vernissage und wird bis zum 4. März dauern: Mehr als 55, vor allem deutsche Händler engagieren sich an dem ungewöhnlichen Ort - darunter Namen wie Bühler aus Stuttgart, Axel Schlapka aus München, Schmitz-Avila aus Wiesbaden, Isman Fänder aus Hamburg und Christian Eduard Franke aus Bamberg. Für die Jury konnte Albrecht Neuhaus aus Würzburg gewonnen werden. Im Angebot werden Gemälde, Kunsthandwerk, Möbel, Jugendstil, Silber, Teppichkunst und Asiatika sein.

          Start zweimal verschoben

          Für die Neugründung zeichnen Michael Daniels und Josef M. Renk verantwortlich. Sie organisieren seit sechs Jahren die in Hannover stattfindende Messe „Kunst in Herrenhausen“. „Die Gründung lag in der Luft“, sagt Renk, der früher schon einmal für die Düsseldorfer Kunstmessen zuständig war. Zweimal hatten sie den Start verschoben.

          Doch als nun die „Cologne Fine Art“ - die ehemalige Westdeutsche Kunstmesse, die früher zwischen Köln und Düsseldorf pendelte, bevor sie dauerhaft in die Deutzer Messehallen umzog - ihren angestammten Frühjahrstermin aufgab, ergab sich eine günstige Gelegenheit: „Die Initiative ging von einer Gruppe von Händlern aus“, berichtet Kurt Zimmermann vom Stuttgarter Kunsthaus Bühler, der in Düsseldorf teilnimmt und gleich im Anschluss auf der „European Fine Art Fair“ in Maastricht vertreten sein wird. „Wir haben bei der Westdeutschen Kunstmesse in Düsseldorf stets besser verkauft als in Köln“, sagt Zimmermann, der den Einzugsbereich Düsseldorfs „bis Krefeld, Münster, Osnabrück, Mönchengladbach, Dortmund und Bielefeld“ schätzt. Er hätte es zwar lieber gesehen, wenn die Messe einen zentraleren Standort gefunden hätte; doch es galt, so erklärt Josef M. Renk, einen festen Termin im engen Düsseldorfer Messekalender garantieren zu können: Man plane für mindestens die nächsten fünf Jahre.

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