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: Jede Menge Kohle

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Die Industrie hat in Nordrhein-Westfalen - auch außerhalb des Ruhrgebiets - bemerkenswerte Gebäude, Komplexe und technische Anlagen geschaffen: Von Monschau über den Möhnesee bis nach Minden zieht sich, mit Verdichtungen an Rhein, Ruhr und Emscher, ein Band markanter, nicht selten als Wahrzeichen respektierter Bauten.

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          Die Industrie hat in Nordrhein-Westfalen - auch außerhalb des Ruhrgebiets - bemerkenswerte Gebäude, Komplexe und technische Anlagen geschaffen: Von Monschau über den Möhnesee bis nach Minden zieht sich, mit Verdichtungen an Rhein, Ruhr und Emscher, ein Band markanter, nicht selten als Wahrzeichen respektierter Bauten. Sie unter "Die andere Schönheit" zu subsumieren, wie Eckhard Bolenz und Markus Krause das in ihrem Buch tun, rennt offene Türen ein, denn die Erkenntnis, dass dabei auch Architektur von hoher ästhetischer Qualität entstanden ist, hat sich inzwischen durchgesetzt. Die Autoren belegen sie an mehr als fünfzig, alphabetisch von Aachen bis Wuppertal geordneten Objekten. Die Auswahl ist breit und in ihren Kriterien wenig konsistent, auch herausragende Verwaltungsbauten wie das Dreischeiben- und das Mannesmann-Haus in Düsseldorf sind aufgenommen, dagegen fehlen das Dortmunder "U" oder die Spinnerei F. A. Kümpers in Rheine. Insgesamt wird, wie die eher glatten Fotos von Florian Monheim bestätigen, auf Schauwert ähnlich viel Wert gelegt wie auf historische Bedeutung. Der solide kommentierte Bildband legt die Industriekultur auf den Teetisch.

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          "Die andere Schönheit: Industriekultur in Nordrhein-Westfalen" von Eckhard Bolenz und Markus Krause, fotografiert von Florian Monheim. Greven Verlag, Köln 2010. 224 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Gebunden, 48 Euro.

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