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Rücktritt : Neuer Chef gesucht

Das Gesicht von Sotheby’s war seit vielen Jahren William F. Ruprecht. Jetzt räumt er seinen Posten als CEO. Und der Anteilseigner Daniel Loeb fordert einen großen Umbau des amerikanischen Auktionshauses.

          William F. Ruprecht, seit vierzehn Jahren der CEO von Sotheby’s, verlässt seinen Posten, ein Nachfolger wird bereits gesucht. Das teilte die amerikanische Auktionsfirma am Donnerstag mit. Diese Entscheidung sei „in gegenseitigem Einvernehmen“ gefallen, heißt es weiter in der Stellungnahme.

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Sotheby’s ist ein börsennotiertes Unternehmen und steht in schärfster Konkurrenz zu seinem französischen Rivalen Christie’s. Vor gut einem Jahr hatte der Hedgefonds-Manager und Finanzinvestor Daniel Loeb den Versuch einer Übernahme von Sotheby’s gestartet, nachdem er 9,3 Prozent der Aktien an sich gebracht hatte und damit größter Anteilseigner der Firma wurde.

          Loeb stellte klar, den Rücktritt von Ruprecht forcieren und selbst eine Funktion im Direktorium von Sotheby’s erhalten zu wollen. Was ihm in diesem Frühjahr auch gelang. Loeb erstrebt einen radikalen Umbau der 270 Jahre alten Institution.

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