https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/karl-faber-und-van-ham-kooperieren-auction-alliance-18321256.html

Allianz der Auktionshäuser : Karl & Faber und Van Ham kooperieren

  • Aktualisiert am

Schulterschluss: der Chef von Karl & Faber, Rupert Keim (links) und sein Kollege von Van Ham, Markus Eisenbeis Bild: Simone Lobgesang Fotografie

Bei der Vermarktung bald einträchtig beisammen: Die Auktionshäuser Van Ham und Karl & Faber bilden eine „Auction Alliance“.

          1 Min.

          Konkurrenz soll das Geschäft beleben – nun Seite an Seite: Das Kölner Auktionshaus Van Ham und sein Münchner Wettbewerber Karl & Faber gehen eine Marketingallianz ein. Unter dem Dach ihrer „Auction Alliance“, deren Logo an die Türme des Kölner Dom und an alpine Berggipfel erinnert, werden die beiden Firmen gemeinsame Vorbesichtigungen mit Spitzenwerke ihrer Offerten moderner und zeitgenössischer Kunst abhalten und gemeinschaftlich einen Katalog der Highlights herausbringen.

          Wie Rupert Keim, der Geschäftsführende Gesellschafter von Karl & Faber, und Markus Eisenbeis, Geschäftsführender Gesellschafter von Van Ham, bei einer Pressekonferenz sagten, wollen die Auktionshäuser auf diese Weise einen Kundenkreis vom Rheinland bis nach Süddeutschland, mit Ausstrahlung nach Benelux, Österreich und Italien, ansprechen und ihre Attraktivität für Einlieferer vor Ort weiter steigern. Da man mit Unikaten handele, sehe man sich nicht in einer unmittelbaren Konkurrenzsituation, wolle sich aber im Schulterschluss auch mit Blick auf die großen internationalen Auktionshäusern – Sotheby’s hat im vergangenen Jahr eine Dependance in Köln eröffnet – positionieren.

          Akquise und Auktionen bleiben getrennt. Am 3. und 4. November wird Van Ham in München zu Gast sein, am 8. und 9. November im Gegenzug Karl & Faber in Köln.

          Weitere Themen

          Beschämende Befreiung

          Oper in Berlin : Beschämende Befreiung

          Zwei Opernabende in Berlin: David Hermann zeigt, wie verstörend der Schluss von Beethovens „Fidelio“ ist und Herbert Fritsch verulkt Wagners „Fliegenden Holländer“.

          Topmeldungen

          Kann man sich bald wieder mehr Luxus leisten? Modegeschäft auf der Frankfurter Goethestraße.

          Nach mehreren Preissprüngen : Inflation sinkt auf 10,0 Prozent

          Die Inflationsrate ist im November in Deutschland erstmals wieder zurückgegangen. Das lag aber vor allem am niedrigeren Ölpreis – die Preise für Nahrungsmittel steigen weiter heftig. Deutet sich gleichwohl eine Trendwende an?

          Müller und Füllkrug beim DFB : Alte und neue Identifikationsfiguren

          Müller oder Füllkrug, oder Müller und Füllkrug? Vor dem entscheidenden Spiel des DFB-Teams wird über die Offensive gerätselt. Die Aussagen der Protagonisten lassen erste Tendenzen vermuten.

          Einstieg ins Elektroauto : Die lieben Kleinen

          Die Zukunft der Basismobilität ist verführerisch, aber teurer als heute: Unter 25.000 Euro wird nichts mehr gehen. Wer die Preishürde nicht scheut, dem muss vor der Zukunft nicht bange sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.