https://www.faz.net/-gqz-9ln3r

Kunstsammmler Reiner Winkler : „In der Furie waren zwei Zettel versteckt“

Jahrzehntelang hat Reiner Winkler Elfenbeinschnitzereien gesammelt. Jetzt überließ er dem Frankfurter Liebieghaus seine einzigartige Kollektion. Ein Gespräch über ein bewegtes Sammlerleben.

          6 Min.

          Unter dem Titel „White Wedding“ ist derzeit Reiner Winklers einzigartige Sammlung mit Elfenbeinschnitzereien im Frankfurter Liebieghaus ausgestellt. Der Unternehmer aus Wiesbaden, der in seinem 95. Lebensjahr steht, hat sie in einem mäzenatischen Akt dem Skulpturen-Museum am Ufer des Mains überlassen. So bleibt das Ensemble von gut zweihundert Stücken des 17. und 18. Jahrhunderts als ein „Gesamtkunstwerk“ für die Öffentlichkeit erhalten. In seinem Haus in Wiesbaden, wo wir Reiner Winkler zusammen mit seiner Tochter Annette Winkler treffen, erinnert er sich an bemerkenswerte Details aus seinem bewegten Sammlerleben: ein ungewöhnlich helles Licht auf die Usancen im Kunstmarkt und ein Stück Kunstmarktgeschichte.

          Rose-Maria Gropp
          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Herr Winkler, wann haben Sie den Entschluss gefasst, Ihre Sammlung dem Liebieghaus zu geben?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Fränzi Kühne, 1983 in Berlin-Pankow geboren, wurde 2017 als damals jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands in ein börsennotiertes Unternehmen gewählt.

          Freenet-Aufsichtsrätin : Sind Sie jungen Männern ein Vorbild?

          Fränzi Kühne, Aufsichtsrätin bei Freenet, hat in ihrem Buch viele der Fragen, die ihr in Interviews gerne gestellt werden, anderen Aufsichtsräten gestellt: Männern. Die allerdings fanden diese Fragen oft völlig absurd. Ein Gespräch.