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Jablonka schließt : Berlin ade

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Über Besuchermangel klagt der Galerist Rafael Jablonka nicht. Aber Verkaufserfolg brachte ihm in Berlin nur Mike Kelley. Er hat seine Galerie geschlossen.

          Die Ausstellung mit Werken von Sherrie Levine, Andreas Slominski und anderen war die letzte bei Jablonka in Berlin. Seitdem ist die Galerie geschlossen. Rafael Jablonka, der seit 1988 eine Galerie in Köln betreibt, eröffnete 2006 die Berliner Filiale: „Ich hatte in Köln keine Lust mehr, Ausstellungen zu machen, die keiner sieht.“

          In Berlin hätten jeden Tag bis zu 300 Besucher seine Mike-Kelley-Schau gesehen, aber die Verkäufe seien nicht nach Berlin gegangen, sondern an ein Kölner Museum. Er hätte sich gefühlt, als betreibe er eine private Kunsthalle: „Ich sehe für mich keine wirtschaftliche Perspektive in Berlin.“ In Köln befinden sich nur noch das Archiv und die Verwaltung. Seine Pläne sind vage: „Ich kann mir eine Art Agentur vorstellen für einige wenige Künstler, die ich jetzt schon vertrete.“

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