https://www.faz.net/-gyz-y5k4

Gallery Weekend Berlin : Vorfreude

  • -Aktualisiert am

Die offizielle Liste der Teilnehmer des Berliner Galeriewochenendes steht fest. Nicht alle sind damit zufrieden. Für wen haben sich die Veranstalter entschieden? Inoffiziell wird es am ersten Maiwochenende wieder hunderte Eröffnungen geben.

          1 Min.

          Am Wochenende vom 29. April bis zum 1. Mai wird in Berlin wieder die Hölle los sein. Rund um das vor sieben Jahren gegründete Gallery Weekend darf man mit Hunderten von Vernissagen rechnen. Die Liste der 44 offiziell teilnehmenden Galerien steht fest: Mit ArratiaBeer, BQ, Tanya Leighton, Lüttgenmeijer und PSM Gallery gibt es kräftigen Nachschub an jungen Galerien. Auch etablierte Namen wurden aufgenommen: Arndt mit einer Ausstellung von Gilbert & George, Moeller Fine Art mit Lyonel Feininger und Mark Tobey; Wolfgang Werner mit Jean Tinguely.

          Nicht mehr dabei sind Mikael Andersen, Isabella Bortolozzi und Giti Nourbakhsch, wobei Letztere schwere Anschuldigungen gegen drei der Gesellschafter des Gallery Weekends erhoben hatte. Da Tim Neuger, Claes Nordenhake und Jochen Meyer auch in der Jury der Art Basel sitzen, äußerte Nourbakhsch in einem offenen Brief an Kollegen den Verdacht, dass ihr Austritt aus der Gallery Weekend GmbH zur Folge hatte, dass sie 2011 nicht zur Art Basel zugelassen wurde. Sie dementieren einen Zusammenhang.

          Spektakulärere Bauten im Überfluss

          Am Freitag, den 29. April, öffnen die Galerien von sechzehn bis 21 Uhr. Am Samstag und am Sonntag sind sie von neunzehn bis 21 Uhr zu besichtigen. Wer sich bei seinem Galerienrundgang von spektakulärer Architektur leiten lässt, der darf dies nicht verpassen: Capitain Petzel, in einem Glaspavillon an der Karl-Marx-Allee, wird neue Arbeiten von Sarah Morris zeigen, Contemporary Fine Arts an der Museumsinsel Werke von Jonathan Meese, Raymond Pettibon und Anselm Reyle, im Ballsaal bei Sprüth Magers an der Oranienburger Straße wird Sterling Ruby präsentiert, in Hetzlers Industriearchitektur im Wedding wird Albert Oehlen zu sehen sein, und im experimentellen Neubau von Koch Oberhuber Wolff an der Brunnenstraße werden Werke von Arno Brandlhuber, Laurie Parsons, Charlotte Poseneske und Lee Lozano ausgestellt. Aber kleiner ist auch fein: Neu lockt mit Kitty Kraus, Kicken mit einer Gruppenschau und Eigen + Art mit Olaf Nicolai.

          Weitere Themen

          Die Pest bekommt nur einen Stern

          Essays von John Green : Die Pest bekommt nur einen Stern

          Ein Autor erfolgreicher Jugendbücher wechselt das Genre: John Green durchquert in Essays das Anthropozän auf der Suche nach Hoffnungsspendern für das 21. Jahrhundert. Dabei macht er sonderbare Entdeckungen.

          Topmeldungen

          Auf Tour in Berlin: CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach seinem Auftritt beim Tag der Deutschen Familienunternehmen

          Bundestagswahl 2021 : CDU will Betriebe steuerlich schonen

          Das Wahlprogramm der Union gewinnt erste Konturen mit einem Belastungsdeckel für Unternehmen. Offen ist, wie Mehrausgaben für Klima und Soziales zur Schuldenbremse passen.

          Wahlkampf mit Euro und EU : Marine Le Pen auf dem Vormarsch

          Forderungen nach einem Austritt aus dem Euro und der EU gehören nicht mehr zum Programm der polarisierenden Französin. Warum Le Pen vor den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr wieder Hochkonjunktur hat.
          Eine Schulklasse im Ortsteil Britz in Berlin-Neukölln: Lehrer werden in der Hauptstadt seit 2004 nicht mehr verbeamtet.

          Keine Verbeamtung : Warum viele Lehrer Berlin verlassen

          Seit 2004 werden Lehrer in Berlin nicht mehr verbeamtet. Viele junge Lehrer suchen sich deshalb nach dem Studium einen anderen Arbeitsort. Jetzt schlagen die Schulleiter Alarm.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.