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Posten im Osten : Ropac in Seoul

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Von Seoul aus will Ropac die Kontakte zum starken koreanischen und asiatischen Markt vertiefen. Bild: Reuters

Als Standortalternative für Hongkong? Die Galerie Thaddaeus Ropac eröffnet eine Niederlassung in Seoul.

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          Die Galerie Thaddaeus Ropac eröffnet eine Niederlassung in Seoul, es ist ihre vierte nach Salzburg, Paris und London. Unweit der Museen und Kulturinstitute der südkoreanischen Hauptstadt bezieht sie im Oktober im Hannem-dong District Räume im Fort Hill Building, einem mehrfach ausgezeichneten Bau von SAI Architects. Leiten wird das dortige Team die auch für Ropac London tätige Direktorin Kyu Jin Hwang. Ropac vertritt seit Langem die koreanische Künstlerin Lee Bul und nahm erst kürzlich wieder an der Kunstmesse Art Busan teil. Während andere internationale Großgalerien, darunter David Zwirner, Gagosian oder Hauser & Wirth, mit Filialen in Hongkong ausharren, wo jedoch Pekings „Sicherheitsgesetze“ bezüglich freier Meinungsäußerung die Zukunft auch für die Kunst ungewiss erscheinen lassen, will Ropac die Kontakte zum starken koreanischen und asiatischen Markt von Seoul aus vertiefen. Auf diesen Standort setzt bereits auch Johann König. Seine in Berlin und London ansässige Galerie verlegte im April ihren Gemeinschaftsauftritt mit der Luxusmarke MCM von Tokio nach Seoul.

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