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Französische Antiquitätenmesse : Ende der Biennale Paris

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Auf dem Champ de Mars hinter dem Eiffelturm soll Ende November 2021 eine neue Antiquitätenmesse stattfinden, nachdem die „Biennale Paris“ ihr Ende verkündet hat. Bild: AFP

Einst war sie festlicher Treffpunkt für die französischen Antiquitätenhändler. Jetzt hat die Pariser Kunst- und Antiquitätenmesse „Biennale Paris“ ihr Ende mitgeteilt.

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          Die einst glanzvolle Pariser Kunst- und Antiquitätenmesse, die bisher alle zwei Jahre im September im Grand Palais stattfand, war 1962 unter dem Titel „Biennale des Antiquaires“ vom Verband der französischen Antiquitätenhändler gegründet worden. Schon seit mehreren Jahren litt die Veranstaltung unter internen Grabenkämpfen des „Syndicat national“. Auch ein Skandal um gefälschte Möbel aus dem 18. Jahrhundert schadete dem Ruf der Messe.

          Die 1988 gegründete „The European Fine Art Fair“ in Maastricht hatte mit den Jahren die Pariser Veranstaltung an Qualität und internationaler Ausstrahlung überholt. Um dieser Konkurrenz zu widerstehen, sollte die zweijährige Schau seit 2017 ebenfalls jährlich stattfinden, wobei der Name „Biennale Paris“ beibehalten wurde.

          Diese Entscheidung hat das Ende der Messe beschleunigt. Im September 2019 traten nur noch etwa sechzig Händler an; die Ausgabe 2020 wurde wegen der Covid-Krise annulliert. Nachdem der Präsident Georges de Jonckheere im vergangenen Februar zurückgetreten war und die Tefaf ihr diesjähriges Veranstaltungsdatum von März auf September verlegt hatte, stand zu erwarten, dass sich die Biennale Paris nicht mehr würde halten können.

          Nun setzte eine knappe Mitteilung der Messe ein Ende. Allerdings kündigte der Verband der französischen Antiquitätenhändler an, zum Partner einer neuen Veranstaltung zu werden, die Ende November 2021 im provisorischen Grand Palais auf dem Champ de Mars hinter dem Eiffelturm stattfinden soll. Das Grand Palais wurde für grundlegende Restaurierungsarbeiten bis 2024 geschlossen.

           

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