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Ergebnisse aus New York : Da ist wohl einem ein Licht aufgegangen

Schatten gab es auch: Die wichtigsten Ergebnisse der New Yorker Moderne-Auktionen

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          Bei den New Yorker Auktionen mit Impressionismus und Moderne hat René Magrittes „Le principe du plaisir“ von 1937einen echten Coup für Sotheby’s gelandet. Der Zuschlag erging bei 23,5 Millionen Dollar (Taxe 15/20Millionen) an einen ungenannten Käufer. Er bezahlt mit Aufgeld 26,8Millionen Dollar, ein neuer Auktionsweltrekord für Magritte. Im starken Feld der Expressionisten führt Schieles „Dämmernde Stadt (Die Kleine StadtII)“ von 1913 bei 21,5 Millionen Dollar (12/18Millionen), gefolgt von Kandinskys „Improvisation auf Mahagoni“, in Öl 1910 eben auf 63,5 mal hundert Zentimeter Mahagoni-Holz gemalt, für 21,2Millionen Dollar (15/20 Millionen), die ein europäischer Privatsammler gewährte. „Das Soldatenbad“ von Kirchner aus dem Jahr 1915, jüngst vom New Yorker Guggenheim Museum an die Erben des deutschen jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim restituiert, erzielte 19,2Millionen Dollar (15/20 Millionen). Ludwig Meidners „Apokalyptische Landschaft“ („Junger Mann mit Strohhut“, verso) von 1912 erreichte 12,2Millionen Dollar (12/18Millionen), ein Auktionsrekord für den Künstler. Wie auch für Oskar Kokoschka, dessen 1910 entstandenes Porträt des französischen Schriftstellers „Joseph de Montesquiou-Fezensac“, Vorbild für Prousts Baron de Charlus, 17,8 Millionen Dollar (15/20Millionen) erforderte. Marsden Hartleys frühabstrakter „Pre-War Pageant“ von 1913, gemalt in Berlin, blieb liegen, bei einer Erwartung auf Anfrage von etwa dreißig Millionen Dollar. Insgesamt setzte die Abendauktion bei Sotheby’s 315,4 Millionen Dollar um, deutlich über der unteren Erwartung von 283,9 Millionen.

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Christie’s musste den Rückgang von Van Goghs „Coin de jardin avec papillons“ von 1887 verkraften, dessen Schätzung auf Anfrage im Bereich von vierzig Millionen Dollar lag, offenbar nicht abgesichert durch eine Garantie. Zu den empfindlichen Verlusten zählen auch Picassos „Femme au béret orange et au col de fourrure (Marie-Thérèse)“ von 1937 (15/20Millionen) oder Monets „L’escalier à Vétheuil“ von 1881 (12/18Millionen). Monets zwei Meter breites „Le bassin aux nymphéas“ von 1917/19 reüssierte mit immerhin 28Millionen Dollar (30/50Millionen), wie auch Picassos „La lampe“ von 1931, ebenfalls ein Porträt von Marie-Thérèse Walter, bei 26Millionen Dollar (25/35Millionen). Somit stehen bei Christie’s 279,2 Millionen Dollar Umsatz einer Erwartung von mehr als 304,7Millionen gegenüber.

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