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Hochstapler im Kunstbetrieb : Die unstillbare Gier des Inigo Philbrick

  • -Aktualisiert am

Philbrick mit Begleiterin Francesca Mancini, 2016 in London Bild: Getty

Der erstaunliche Fall des Kunsthändlers Inigo Philbrick, der mit Bildern spekulierte und mit Werken handelte, die ihm gar nicht gehörten – bis schließlich alles aufflog: Eine Kriminalgeschichte aus der Kunstmarktwirtschaft.

          7 Min.

          Das Phänomen heißt Gier, und es gilt als Todsünde. Aber ist es nicht etwas zutiefst Menschliches? Ist Leuten zu trauen, die angeben, Gier gar nicht zu kennen? Es reicht schon, beim Bietergefecht einer Kunstauktion einfach nur anwesend zu sein: Das Erlebnis ist purer Stress, im besten Sinne. Das Hirn schüttet Dopamin aus, das Belohnungssystem wird aktiviert, die Angst gedämpft. Und wenn man nicht aufpasst, ergattert man am Ende womöglich doch ein Kunstwerk – und eine saftige Rechnung obendrauf.

          Die Gier hatte im Kunstmarkt der vergangenen 25 Jahre eine einzigartige Konjunktur – auch dank der Durchlässigkeit dieses Markts, der Volatilität und der fehlenden Regulierung. Und wegen der enormen Wertsteigerungsraten. Was vor allem eine neue Kaste superreicher Kunstkäufer und Spekulanten aufmerksam werden ließ.

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