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Der Fall Bloch-Bauer : Siebzig Millionen: Die Klimt-Bilder übersteigen das Budget der Österreichischen Galerie

  • -Aktualisiert am

Österreich diskutiert über die Finanzierung der Portraits Adele I und Adele II: Allein die geschätzten siebzig Millionen Euro für AdeleI übersteigen das gesamte Budget aller österreichischem Bundesmuseen.

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          Seit der Entscheidung für die Rückgabe der fünf Gemälde Gustav Klimts an die Erben on Ferdinand und Adele Bloch-Bauer diskutiert Österreich um die Finanzierung zumindest der beiden Portraits Adele I und Adele II.

          Die Erben hätten kein Interesse daran, die Werke der Österreichischen Galerie als Leihgabe zur Verfügung zu stellen, sagte die Erbin Maria Altmann, doch bestünde seit sieben Jahren das Angebot, die Gemälde zu einem fairen Marktpreis zu erwerben. Allein die geschätzten siebzig Millionen Euro für AdeleI übersteigen jedoch das gesamte Budget aller österreichischem Bundesmuseen, so daß Bundeskanzler Schüssel mögliche Sponsoren lediglich mit Steuervergünstigungen locken kann.

          Zwecks Kaufverhandlungen wird der Historiker Dieter A. Binder und Mediator des komplizierten Rechtsstreits zu den Erben nach Amerika reisen. Nach einer anonymen Drohung, die Gemälde würden, um Restitution oder Rückkauf zu unterbinden, zerstört, wurden sie aus der Schausammlung genommen und sind nun im Depot verwahrt.

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