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Cyberkriminalität : Kunstkriminell im Netz

  • -Aktualisiert am

Kunsthändler Simon Dickinson und das niederländische Rijksmuseum Twenthe sind Cyberkriminalität bereits zum Opfer gefallen. Damit sind sie nicht allein im Kunsthandel (Archivbild). Bild: dpa

Cyberkriminalität trifft auch Kunsthändler. Die aktuellen Isolationsmaßnahmen könnten das Risiko für den Kunsthandel erhöhen. In Großbritannien gelten nun schärfere Gesetze.

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          Bei Cyberkriminalität schafft die andauernde Krise womöglich mehr Diebe. So jedenfalls warnt die Abteilung der britischen Steuerbehörde, die neuerdings auch die Abwehr von Geldwäsche im Kunsthandel beaufsichtigt. Wie aus einem vor wenigen Tagen verschickten Schreiben an alle dort registrierten Kunsthändler hervorgeht, sieht man in den Isolationsmaßnahmen ein gesteigertes Risiko für Kriminalität. Deswegen müsse besondere Vorsicht bei der Prüfung der Identität von physisch nicht anwesenden Kunden walten.

          Gina Thomas

          Feuilletonkorrespondentin mit Sitz in London.

          Die britische Regierung hat ihre Maßnahmen zum Schutz gegen Cyberkriminalität unlängst durch ein neues Gesetz verschärft, das die mehr Transparenz anstrebenden europäischen Richtlinien gegen Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung übernimmt. Es trat im Januar in Kraft und verlangt, dass sich alle Kunstvermittler, die Transaktionen in Höhe von mehr als 10.000 Euro abwickeln, gebührenpflichtig bei der zuständigen Steuerabteilung einschreiben, die nötige Sorgfaltsprüfung vorlegen und verdächtige Transaktionen melden.

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