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Bei Bonhams in New York : Punkte-Sieg für Yayoi Kusama

Aus dem Fluss der Zeit: Yayoi Kusama, „Mississippi River“, 1960, Öl auf Leinwand, 60,3 mal 71,7 Zentimeter, Preis mit Aufgeld gut 3,6 Millionen Euro. Bild: Bonhams

Spitzenergebnisse für Yayoi Kusama: Bein Bonhams haben elf frühe Werke der Künstlerin fast das doppelte der Gesamtschätzung eingespielt.

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          Insgesamt 15,2 Millionen Dollar – fast die doppelte Gesamtschätzung – haben elf frühe Werke von Yayoi Kusama bei Bonhams in New York eingespielt. Kusama selbst hatte die drei Gemälde und acht Arbeiten auf Papier Mitte des vorigen Jahrhunderts einem Freund, dem Arzt Teruo Hirose, geschenkt, in dessen Privatsammlung sie seither verblieben waren. Bieter aus Asien, Europa und den Vereinigten Staaten wetteiferten um die marktfrischen Werke, von denen keines liegen blieb. An die Spitze setzte sich ein 1965 entstandenes „Untitled“-Gemälde, dessen konzentrische Rechtecke an Kusamas spätere „Infinity Mirror Rooms“ denken lassen. Mit dem Aufgeld muss der Käufer 4,59 Millionen Dollar (Taxe 2,5/3,5 Millionen) für das Werk bezahlen. Die Gemälde „Mississippi River“ und „Hudson River“ aus dem Jahr 1960 erfüllten ihre Erwartung mit zusammen 7,6 Millionen Dollar; die Taxe lag bei sechs Millionen. Stark gefragt waren die Bilder auf Papier: Sie stiegen auf je 300.000 bis 500.0000 Dollar, ein Mehrfaches der niedrig angesetzten Schätzungen von 60.000 bis 80.000 Dollar.

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