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Warhols „Liz“ : Andys Hommage

  • -Aktualisiert am

Mit dreizehn Porträts setzte Andy Warhol der Schauspielerin Elizabeth Taylor ein frühes Denkmal. Eines der Bilder wird im Frühjahr bei Phillips de Pury in New York versteigert. Der Preis-Höhenflug der Ikone könnte dann weiter gehen.

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          Elizabeth Taylor stand ihr ganzes Leben in der Öffentlichkeit. In der vergangenen Woche ist die Schauspielerin gestorben. Erinnerungen bleiben. Ihre großartigen Filme sind ihr Vermächtnis. Andy Warhol hat ihr ein frühes Denkmal gesetzt, als er 1963 auf insgesamt dreizehn Siebdruckporträts in verschiedenen Farben, jeweils aus einem mal einem Meter, ihre Schönheit und gesellschaftliche Wirkung zeigte.

          Eines jener Bildnisse - vor türkisfarbenem Grund - wird am 12. Mai bei Phillips de Pury in New York versteigert. Der Aufstieg von Warhols Liz auf dem Kunstmarkt ist markant: Der Schauspieler Hugh Grant erwarb eine ebenfalls türkisfarbene „Liz“ 2001 in New York für 3,5 Millionen Dollar.

          2007 versteigerte er sie für 21 Millionen Dollar - der aktuelle Rekord. 2005 erzielte ein Porträt vor blutrotem Grund 12,6 Millionen Dollar, die der Londoner Juwelier Graff bewilligte. Jetzt liegt die Schätzung gar bei zwanzig bis dreißig Millionen Dollar. Die Provenienz weist keinen Schauspieler aus, aber immerhin die Sammlung Ileana Sonnabend.

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