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Kunstmarkt : Sammler zahlt mehr als eine Million Euro für „Tim und Struppi“-Zeichnung

  • Aktualisiert am

Eine Zeichnung Hergés, die bei einer früheren Auktion versteigert worden ist. Bild: AFP

Bei einer Versteigerung in Paris hat ein Sammler einen siebenstelligen Betrag für eine Originalzeichnung des belgischen Zeichners Hergé bezahlt. Dessen Comics werden auf dem Kunstmarkt immer höher gehandelt.

          Erneut ist eine Comic-Zeichnung des belgischen Zeichners Hergé für über eine Million Euro versteigert worden. Ein europäischer Sammler habe am Samstag bei einer Auktion in Paris eine Doppelseite aus dem Band „König Ottokars Zepter“ aus der „Tim und Struppi“-Reihe für 1,046 Millionen Euro erstanden, teilte das Auktionshaus Artcurial mit. Der Schätzpreis hatte bei 600.000 bis 800.000 Euro gelegen.

          Der Artcurial-Experte Eric Leroy sprach von einem „hervorragenden Ergebnis“. Im Oktober hatte ein Sammler für eine Doppelseite aus demselben Band bei einer Auktion bei Sotheby’s in Paris sogar mehr als 1,5 Millionen Euro gezahlt.

          Bei dem Comic „König Ottokars Zepter“ handelt es sich um das achte Abenteuer des Reporters und seines kleinen Hundes. Der Band wurde 1939 veröffentlicht. Tim verhindert darin den Sturz des Königs eines fiktiven osteuropäischen Landes, das von einem Nachbarland bedroht wird - was als Kritik Hergés an Nazi-Deutschland verstanden wird.

          Auf dem Kunstmarkt wurden „Tim und Struppi“-Comics zuletzt zu immer höheren Preisen gehandelt. 2014 zahlte ein Sammler 2,65 Millionen Euro für die von Hergé gezeichneten Titelseiten der zwischen 1937 und 1958 veröffentlichten Bände.

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