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Buchauktion bei Hauff & Auvermann : Robinsonaden und laufende Elefanten

Bei den Frühjahrsauktionen von Hauff & Auvermann wird’s exotisch: Im Angebot sind japanisch anmutende Illustrationen, ein Elefant aus Bronze und hunderte Nachahmungen von Defoes „Robinson Crusoe“.

          Ödon von Horváths Zerstörungswut entging das „Buch der Tänze“, sein dramatischer Erstling. Bei den Frühjahrsauktionen von Hauff & Auvermann, vom 23. bis zum 25. Mai in Berlin, wird es für 3000 Euro angeboten. Als Rarum gilt der mutmaßlich vom Kammerherrn Friedrichs des Großen, dem Marquis d’Argent, und in der Nachfolge von Lukians „Hetärengesprächen“ verfasste Roman „Thérese philosophe“ (Taxe 3600 Euro).

          Daniel Defoes Robinson Crusoe löste nach Erscheinen 1719 Nachahmungen aus, die „Robinsonaden“. Mehr als zweihundert Einzellose spiegeln das Echo auf Defoe (Taxen ab 90 Euro). Japanischen Farbholzschnitten nachempfunden sind Illustrationen von Gaston des Latenay, der 1899 die Nausikaa-Episode aus der Odyssee illustrierte (3600). Abseits vom Aufgebot der mehr als 3000 Bücher und Graphiken positioniert sich, zum Abtraben bei 16.000 Euro bereit, die Bronze des „Laufenden Elefanten“ von Renée Sintenis.

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