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Auktion bei Beurret & Bailly : Expressionist in Fernost

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Eine Meeresansicht von Emil Nolde und zwei Kinderporträts von Albert Anker sind die Höhepunkte der Kunstauktion bei Beurret & Bailly in Basel.

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          Emil Noldes Aquarell „Meer mit einem Boot, China“ entstand 1913 auf seiner Reise über Moskau, Sibirien, Korea, Japan und China in die Südsee. Der Künstler war Mitglied der Medizinisch-Demographischen Deutsch-Neuguinea-Reise, einer der letzten Expeditionen des Deutschen Kaiserreichs. Medizinisch ging es damals um die Untersuchung der hohen Sterberaten in Fernost; Nolde nutzte seine Freiheiten, um unterwegs malen zu können. Die bewegte See und eine Dschunke hält er in dramatischen Farben fest. Für Beurret & Bailly ist dieses auf 100.000 bis 150.000 Franken taxierte Blatt Zugpferd in der Auktion am 15. Juni in Basel.

          Im Angebot finden sich auch zwei Werke Albert Ankers, ein Kinderporträt der Emilie Weiss von 1868 (Taxe 300.000/400.000 Franken) und ein Mädchenbildnis in Tracht (500.000/ 700.000). Für Serge Poliakoffs großformatiges „Bleu et gris bleu“ von 1962 erwartet man bis 320.000 Franken, während Ernest Biélers originalgerahmte „Angèle à son miroir“ von 1937 auf 500.000 Franken taxiert ist. Vlamincks „Le remorqueur“ wurde einst von Kahnweiler verkauft (60.000/80.000).

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