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Asiatika : Seidenraupe

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Unterweisungen zur Raupenzucht, aufrechte Dämonenjäger, kunstvolle Gefäße: Die Asiatika-Auktion bei Lempertz in Köln kann mit einigen herausragenden Stücken chinesischer Kunst aufwarten.

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          Dass auch chinesische Kunst und Kunsthandwerk zuweilen auf eine illustre Sammlungsgeschichte in Europa zurückblicken, belegt die Auktion mit asiatischer Kunst bei Lempertz in Köln am 8. Juni: Ein Paar blauweißer Baluster-Deckeltöpfe und eine ebenfalls blauweiße Fishbowl stammen aus dem Besitz des Erzherzogs Franz Ferdinand von Österreich-Este. Lange waren die drei Gefäße aus dem 18. Jahrhundert in Schloss Belvedere ausgestellt (Taxen 12.000 und 20.000 Euro).

          Zu den 1180 Losen gehören auch mehr als hundert Objekte aus der Sammlung von Wilhelm Kappesser: Aus ihr stammen im Bereich der chinesischen Kunst herausragende Stücke wie eine türkis glasierte Tempelkanne (6500), eine Horizontale Rolle von Fu Baoshi (40.000), eine Querrolle aus der Qing-Zeit, die Seidenherstellung und Raupenzucht darstellt (12.000). Aus dem Kambodscha der Angkor-Zeit kommt ein weiblicher Sandstein-Torso (7500) und aus Tibet ein „Unbekannter Großlama“ für geschätzte 14.000 Euro. Zwei Stellschirme aus dem 18. Jahrhundert mit japanischer Malerei sind hoch bewertet (8000 und 15.000). Mit 15.000 Euro ist ein aufrecht stehender Dämonenjäger aus dem Kyoto des 18. Jahrhunderts das Spitzenstück unter den Netsuke.

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