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Achenbach-Prozess : Kunstberater muss 19 Millionen Euro zahlen

  • Aktualisiert am

Kein Ermessensspielraum: Das Landgericht Düsseldorf hat den Kunstberater Helge Achenbach zu einer hohen Schadensersatzzahlung an die Aldi-Erben verurteilt. Der Strafprozess gegen ihn läuft in Essen weiter.

          Das Landgericht Düsseldorf hat den Kunstberater Helge Achenbach zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro Schadensersatz an die Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht verurteilt. Der 62 Jahre alte Achenbach erlitt damit am Dienstag eine Niederlage in einem Zivilprozess, der parallel zu seinem Essener Strafprozess läuft. Das Düsseldorfer Gericht sah es als erwiesen an, dass Achenbach bei Verkäufen von Kunst und Oldtimern an Berthold Albrecht unberechtigte Aufschläge erhoben habe.

          Achenbachs Version, wonach es einen mündlich vereinbarten Ermessensspielraum gegeben habe, hielt Richter Joachim Matz für nicht überzeugend. „Es besteht kein Zweifel daran, dass es diese Absprache nicht gegeben hat“, sagte Matz. Gegen das Urteil ist nach Angaben einer Gerichtssprecherin Berufung am Oberlandesgericht möglich.

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