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Dunkle Wolken über Marta Minujins „The Parthenon of Books“ auf der Documenta 14

Drohende Pleite der Documenta : Die schlüssigste letzte Handlung

Die Documenta 14 hat getan, was sie konnte, um den westlich geprägten Kanon der bildenden Kunst einzureißen. Dass sie fast noch sich selbst in den Abgrund gerissen hätte, passt ins Bild.
Während der Documenta ist das Fridericianum ein Ort der vielen Begegnungen. Aber auch ein Ort der großen Politik?

„Auschwitz on the Beach“ : Dann macht doch Politik!

Auf Protest folgte eine Absage, folgte eine weitere Absage, und so weiter: „Auschwitz on the Beach“ fand dann aber doch auf der Documenta in Kassel statt. Oder eben das, was davon übrigblieb.

Drittsendezeiten bei Sat.1 : Isch over?

Jahrelang kämpfte der Privatsender Sat.1 dagegen, gesetzlich vorgeschriebene „Drittsendezeiten“ ins Programm zu nehmen. Nun scheint die medienpolitische Farce endgültig vorbei zu sein. Oder ist sie es doch nicht?

Aktionskunstraub in Oberhausen : Capri-Sonde

„Bad Beuys go Africa“: Nachdem das Künstlerkollektiv „Frankfurter Hauptschule“ eine Skulptur von Joseph Beuys aus einer Ausstellung in Oberhausen entwendet hat, fragt man sich, ob die deutsche Aktionskunst noch an ihrem Platz ist.

Friedenstreffen, interreligiös : Im Rettungsboot

Von der Seelen- zur Planetenrettung: Beim interreligiösen Friedenstreffen in Rom verflüchtigte sich das christliche Heilsmonopol ins Politische.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Russische Schadsoftware : Und noch ein Virus

Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.

Gender-Debatte : Die Expertinnen

Eine Prado-Ausstellung über Frauenbilder in der Kunst des 19. Jahrhunderts ist in die Kritik geraten: Männliche Selbstgeißelung kann gönnerhaft sein.

S. Fischer und Monika Maron : Mainstream ohne Ufer

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Liebe zu Objekten : Oh du holde Bürste

Wo die Liebe hinfällt: Über die Tendenz, die eigene Gefühlsduseligkeit auf Bereiche zu projizieren, wo sie nun wirklich nichts zu suchen hat.

Angriffe auf Journalisten : Untertauchen

Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.

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  • Skulpturenausstellung „Sketch for a Fountain“ der Künstlerin Nicole Eisenmann in Münster

    Kunstvandalismus : Bildersturm und Alltag

    Eigentlich soll es bei den Skulptur Projekten Münster um das Verhältnis von Kunst und öffentlichem Raum gehen. Nun aber beunruhigt die Frage: Warum kam es innerhalb weniger Wochen zu vier Fällen von Vandalismus?
  • 3000 Kilometer legen die Reiter und ihre Pferde im Auftrag von Ross Birrell zurück - von Athen bis nach Kassel.

    Ross Birrells Balkanroutenritt : Das Lieblingstier der Documenta

    Hoch zu Ross sind mehrere Reiter im Auftrag des schottischen Künstlers Ross Birrell unterwegs – bei der Aktion „Transit of Hermes“, die von Athen über die Balkanroute zur Documenta nach Kassel führt.
  • Aus dem Jahr 2010 stammt Olaf Nicolais Installation „Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen“, ein riesiger, maschinengewebter Vorhang aus Baumwolle und Seide.

    Olaf Nicolai auf der Documenta : Randale in Kassel

    Hör-Spiel: Olaf Nicolai hat für die Documenta ein akustisches Kunstwerk geschaffen, mit dem er der Frage nach der Beziehung von Klängen und ihrem Kontext nachgeht.
  • Künstler Pierre Huyghe : „Statische Dinge sind so vorhersehbar“

    Pierre Huyghe hat bei den Skulptur Projekten Münster eine stillgelegte Eislaufhalle in ein komplexes biologisch-technisches System verwandelt. Ein Gespräch über die Arbeit mit Tieren und das Internet der Dinge.
  • Documenta in Kassel : Alle werden eingemeindet

    Die Documenta ist heimgekehrt. Nach Kassel. Vor allem aber will sie auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Bleibt die Frage: Wo steht dann die Kunst?
  • Auf der Documenta in der Neuen Galerie zu sehen: Bücher aus der Berliner Stadtbibliothek. Heute werden sie dort als von den Nationalsozialisten unrechtmäßig aus jüdischem Eigentum erworbenes Gut bewahrt.

    Documenta zeigt Maria Eichhorn : Eigentum, das verwaist ist

    Wie besetzt ist der Besitz? Auf der Documenta fordert Maria Eichhorn in einer Installation zur Auseinandersetzung mit der Geschichte nationalsozialistischen Raubguts heraus.
  • Adam Szymczyk (r.), der künstlerischer Leiter der Documenta 14, mit den Kuratoren der Ausstellung auf der Bühne in Kassel

    Documenta in Kassel : Der Chor der Kuratoren

    Den künstlerischen Leiter der Documenta, Adam Szymczyk, kennt inzwischen jeder. Aber wer zieht im Hintergrund die Strippen? Ein Gruppenporträt.
  • „Skulptur Projekte“ Münster : Der heiße Draht von Marl

    Am kommenden Wochenende eröffnet in Münster die Schau „Skulptur Projekte“. Die Großausstellung lädt alle zehn Jahre Künstler aus aller Welt ein. Im Ruhrgebiet setzt sie jetzt schon einen Kontrapunkt.
  • „Superkunstjahr“ 2017 : Ausweitung der Kunstzone

    Documenta, Skulpturprojekte, die Biennalen: Alle zehn Jahre überschneiden sich internationale Kunstschauen in einem „Superkunstjahr“. Es zeigt, wie die Dynamik digitaler Buschfeuer nicht nur die Öffentlichkeit verändert.
  • Documenta 14 : Über Athen nach Kassel

    Der Schritt wurde im Vorfeld kritisiert, dennoch ist der künstlerische Direktor Adam Szymczyk der Documenta dabei geblieben. Eines der wichtigsten Kunstevents weltweit wurde jetzt im April in der griechischen Hauptstadt Athen eröffnet. Ab Juni wird die Documenta 14 dann in Kassel starten. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Kunstausstellung, dass sie zwei feste große Standorte hat.
  • Sorgt sich um Zensur und strukturelle Einschränkungen der Kunst: Annette Kulenkampff

    Documenta-Chefin Kulenkampff : „Die Angst sitzt tief“

    Vielerorts wird staatliche Zensur zur Normalität - das beeinflusst auch die Kunst. Documenta-Chefin Annette Kulenkampff im Gespräch über die Planung einer „Weltkunstausstellung“ in Zeiten wie diesen.
  • Immer ganz vorne mit dabei: Der Schweizer Kurator Hans Ulrich Obrist.

    Kunst : Ganz oben

    Wer sind die hundert mächtigsten Menschen der Kunstwelt? Kein Kritiker jedenfalls, denn kritisieren kostet Zeit.