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Von Deutschen zusammengetriebene Juden auf dem Tarnówer Marktplatz im Juni 1942.

Wissenschaft und Holocaust : Die kalten Blicke von Tarnów

Eine Ausstellung in der Stiftung Topographie des Terrors zeigt „rassenkundliche“ Fotografien jüdischer Familien aus einer polnischen Kleinstadt. Im Mittelpunkt stehen die Opfer und ihr Schicksal.

Kim Kardashians Corona-Party : Egotrip auf der Insel

Kim Kardashian West will in der Corona-Pandemie auf Partys nicht verzichten. Sie feiert mit ihrem Tross auf einer Insel. Das bringt Daheimgebliebene, die nicht zum Jetset gehören, auf Gedanken.

Dunkle Zeit : Winter in Frankreich

Der Winter der Pandemie kommt erst noch, doch in Frankreich ist bereits eine düstere Zeit angebrochen. Der Islamismus bringt die Werte der Republik ins Wanken.

Neuer Twitter-Hinweis : Erst mal lesen

Twitter fordert seine Nutzer auf, Artikel selbst zu lesen, ehe sie sie teilen. Dabei gehören die Halbinformiertheit der einen und die Besserwisserei der anderen doch zum Geschäftsmodell.

Cambridge-Analytica-Affäre : Der Skandal, der (fast) keiner war

Hat die Datenfirma Cambridge Analytica vor vier Jahren wirklich die Wahl für Trump in Amerika entschieden und den Brexit gewuppt? Die britische Datenchefin Elizabeth Denham weiß es.

Samu Habers neuer Bestseller : Absturz und Selbsterkenntnis

Im Rausch der Glückskeksempfehlungen: Samu Haber löst Campino an der Spitze der Bestsellerliste ab. Seine Lebensbeichte hat zwar eine ganz schöne Fahne, beherzigt dafür aber Aspekte des Bildungsromans.

Drittsendezeiten bei Sat.1 : Isch over?

Jahrelang kämpfte der Privatsender Sat.1 dagegen, gesetzlich vorgeschriebene „Drittsendezeiten“ ins Programm zu nehmen. Nun scheint die medienpolitische Farce endgültig vorbei zu sein. Oder ist sie es doch nicht?
Tiermotive begleiteten ihn über Jahrzehnte: Die „Schwarzen Fische“ malte Georges Braque 1942.

Georges Braque in Hamburg : Visualisierte Rhythmen

Frühe Versöhnung, späte Erkenntnis: Das Bucerius Kunst Forum Hamburg zeigt Georges Braque von seinen unbekannten Seiten und zeigt seine Verbindung zu Deutschland auf.

Victor Brauner in Paris : Ich bin Traum und Inspiration

Vergessener Surrealist: Bei ihm bilden Leben und Werk eine Einheit. Nun widmet sich eine Pariser Ausstellung dem rumänisch-französischen Maler Victor Brauner.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Frankfurter Postkartenidylle: Das Dom-Römer-Areal in den späten siebziger Jahren. Rechts das Technische Rathaus, das der neuen Altstadt weichen musste.

    Zwischen Dom und Römer : Wie alt kann Aktuelles sein?

    Nächste Woche wird die neue Frankfurter Altstadt eröffnet. Das Deutsche Architekturmuseum zeigt, dass das Gelände zwischen Dom und Römer schon lange ein Kampfplatz der Ideologien ist.
  • Wie müssten Häuser aussehen, in denen der Wandel der Gesellschaft nicht als Zumutung, sondern als Chance erlebt wird? Nicht wie Stauraum für Menschen.

    Wohnungsbau : Zwischen Porschetown und Aldiville

    Mietpreisbremsen sind nicht alles: Die staatliche Baupolitik muss auch dem demographischen und sozialen Wandel gerecht werden. Tut sie das ausreichend?
  • Henrike Naumann: „Traueraltar Deutsche Einheit“, 2018

    Kunst und Politik : Machen schlechte Möbel rechtsradikal?

    Henrike Naumann ist die Künstlerin der Stunde. Sie untersucht die neue deutsche Teilung anhand ihrer Möbel – aktuell in Südkorea, Berlin und Graz.
  • Neues Victoria & Albert Museum : Hoffnung auf den Bilbao-Effekt

    Aufschwung Nord: Im schottischen Dundee schafft ein Ableger des Victoria and Albert Museums das, was dem Guggenheim in Bilbao gelungen ist. Ob es reicht, um der Region einen dauerhaften kulturellen Antrieb zu geben?
  • Max Hollein, 1969 in Wien als Sohn des Architekten Hans Hollein geboren, war lange Direktor von Schirn, Städel und Liebieghaus in Frankfurt - unser Bild zeigt ihn mit Dürers „Adam und Eva“ im Städel. Nach zwei Jahren in San Francisco leitet er nun das Metropolitan Museum in New York.

    Hollein-Interview zur Mode : „Alte Formen werden zu neuen Zeichen“

    Max Hollein hat eine Ausstellung zu muslimischer Mode in San Francisco initiiert. Im Interview spricht er über die aufgeheizte politische Debatte in Amerika und seine neue Stelle als Direktor des Metropolitan Museums in New York.
  • Wirres Insichgekehrtsein eines halluzinierenden Kranken: Matthias Grünewalds Darstellung eines Antoniusfeuer-Kranken auf dem Isenheimer Altar

    Fragen Sie Julia Voss : Haben die Alten Meister Drogen genommen?

    Wie sind die Alten Meister nur zu ihren Visionen gekommen? Die Frage ist ein Sprung vom erkalteten Kraterrand der Kunstgeschichte direkt hinunter in den glühenden Lavakern. Ein paar Gewissheiten und Annahmen zur Antwort.
  • Mond-Tourist aus Japan : Rucki Tsuki

    Yusaku Maezawa will sich bei seiner Mondfahrt von Künstlern aus aller Welt begleiten lassen. In seiner Heimat könnte das für Unmut sorgen. Schließlich pflegt man dort seit jeher ein besonderes Verhältnis zu unserem Trabanten.
  • Balthus-Ausstellung bei Basel : Sie alle waren Puppen seiner Phantasie

    Das Häusermeer ein Käfig, die Stadt ein Verlies: In einer Ausstellung der Fondation Beyeler bei Basel wird die eingesperrte Ideenwelt des Malers Balthus sichtbar – inklusive Moraldebatte um sein bevorzugtes Sujet.
  • Kriminalisierter Comiczeichner: Eines Tages steht das SEK bei dem Künstler Artur Klose vor der Tür.

    Provokative Kunst : Der bizarre Fall des Artur Klose

    Ein SEK stellt in der hessischen Provinz einen Comiczeichner. Der sagt, er habe nur gegen Diskriminierung protestieren wollen – mit einem Porträt aus ungewöhnlichem Werkstoff.
  • NS-Raubkunst : Renoir-Gemälde an Besitzerin zurückgegeben

    77 Jahre wandert das Kunstwerk „Deux Femmes Dans Un Jardin“ durch verschiedene Hände bis es der rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben wird. Sylvie Sulitzer hofft, nun auch die restlichen von den Nazis geraubten Bilder ihrer Familie finden zu können.
  • Delaunay in Zürich : Explodierende Kaleidoskope

    Dass der Eiffelturm heute meist schräg aufgenommen wird, das ist vor allem Robert Delaunay zu verdanken. Das Kunsthaus Zürich zeigt, wieso das so ist.
  • Beloufa bettet die Bildschirme in ein seltsames Gymnastikstudio ein und lässt die Besucher auf Bänken Platz nehmen, die Trainingsgeräten nachempfunden sind.

    Neïl Beloufa in Frankfurt : Krieg als Beruf

    Stellvertretend an die Front? Der französische Video- und Installationskünstler Neïl Beloufa stellt in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt unbequeme Fragen.