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Renovierung im Louvre : Die Mona Lisa muss umziehen

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Hinter Glas und Balustraden: Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ im Salle des Etats im Louvre Bild: AFP

Renovierungsarbeiten im Louvre machen einen Umzug des berühmtesten Gemäldes der Welt unvermeidlich. Dabei gibt es gute Gründe, Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ möglichst nicht zu bewegen.

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          Die Mona Lisa zieht um: Das weltberühmte Frauengemälde von Leonardo da Vinci wird Mitte Juli für drei Monate den Saal im Pariser Louvre wechseln, wie das Kunstmuseum an diesem Freitag mitteilte. Der Grund sind Renovierungsarbeiten.

          Den Mona-Lisa-Saal im ersten Stock des Louvre besuchen täglich zehntausende Menschen. „Wir beherbergen täglich eine Kleinstadt“, sagt Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez. In dem Saal finden seit Januar Umbauarbeiten statt, für die ein Großteil der benachbarten Bilder bereits abgehängt wurde.

          Nun ist auch die Mona Lisa dran: Sie wird in die Medici-Galerie gebracht, die nur „einige hundert Schritte“ entfernt ist, wie Martinez sagt. Dort soll sie in einer klimatisierten Vitrine ausgestellt werden. Mitte Oktober soll sie in ihren eigenen Saal zurückkehren – pünktlich zu einer großen Ausstellung zum 500. Todestags da Vincis, die am 24. Oktober beginnt. Die Mona Lisa ist aber nicht Teil davon, sondern wird weiter an ihrem Stammplatz zu sehen sein.

          Das Porträt einer Frau mit geheimnisvollen Lächeln, bei der es sich um die Florentinerin Lisa del Giocondo handeln soll, wird nur im Ausnahmefall bewegt. Das Bild, das wahrscheinlich zwischen 1503 und 1506 entstand, ist auf eine dünne Pappelholz-Tafel gemalt, in der sich im Laufe der Jahrhunderte ein Riss gebildet hat.

          Im vergangenen Jahr hatte Frankreichs Kulturministerin Françoise Nyssen von einer möglichen Wanderausstellung der Mona Lisa durch Frankreich gesprochen, der Plan wurde aber verworfen.

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