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Yoga im Museum : Sonnengruß für Jackson Pollock

Yoga und Meditation – und dabei bitte die Kunstwerke studieren: Auch in der Galerie der Stadt Sindelfingen ist der Trend angekommen. Bild: Picture-Alliance

Schluss mit dem hektischen Durchlauf, sagen Ausstellungsmacher und setzen auf einen neuen Trend: Achtsamkeitsübungen, Meditation und Yoga vor Kunstwerken.

          Elf Sekunden verbringt der durchschnittliche Museumsbesucher vor einem Kunstwerk. Dann hastet er weiter, blickt auf Wandkärtchen (Titel, Künstlername, Jahr), scannt das nächste Bild ab (aha, ein van Gogh, ein Picasso, ein Klee, kenne ich) und rauscht durch den Museumsshop (einen anderen Ausweg gibt es oft nicht) zurück auf die Straße. Was der Kulturwissenschaftler Martin Tröndle schon vor knapp einem Jahrzehnt als Ergebnis einer seiner Studien über das Verhalten von Menschen in Museen festhielt und vor allem als Kritik an Blockbuster-Ausstellungen mit ihrer Jagd nach Besucherrekorden geeignet war, hat sich im Smartphone-Zeitalter, das damals gerade erst anbrach, noch verschärft. Heute geben Ausstellungen willkommene Selfie-Kulissen ab. Die Kunst nehmen viele Besucher fast ausschließlich als Fotomotiv über die Displays ihrer Handys wahr – besonders die eiligen.

          Ursula Scheer

          Redakteurin im Feuilleton.

          Es wäre elitärer Kulturpessimismus, das zu beklagen, finden die meisten großen Ausstellungshäuser und bieten Apps und digitale Führungen an, um das gehetzt digitale Lebensgefühl mit dem analogen Kunsterlebnis zu versöhnen. Doch im Schatten der technisierten Kunstvermittlung gedeiht noch etwas anderes: die scheinbar neue, im Grunde aber alte Sehnsucht nach dem Museum als Ort der Entschleunigung. Als Raum, in dem man in aller Ruhe Kunst auf sich wirken lassen kann.

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