https://www.faz.net/-gqz-9cix6

Museumschef Daniel Birnbaum : „Es ist eine Reise in die Zukunft“

  • -Aktualisiert am

Daniel Birnbaum Bild: Picture-Alliance

Daniel Birnbaum gibt seine Rolle als Direktor des Moderna Museet in Stockholm auf, um Kunst und Technologie zusammenzubringen. Ein Gespräch über omnipräsente Kunstwerke und menschliche Wahrnehmung.

          3 Min.

          Herr Birnbaum, Anfang 2019 gehen Sie als künstlerischer Direktor zur „VR Production Company Acute Art“. Die Firma wurde erst 2017 vom schwedischen Investmentmanager und Sammler Gerard de Geer und seinem Sohn Jacob de Geer, dem Mitbegründer des Start-ups „iZettl“, gegründet. Wie kam es zu Ihrem Entschluss?

          Es ist ein guter Moment, um die alte institutionelle Welt zu verlassen und mich in ein unbekanntes Territorium zu bewegen. „Acute Art“ ist eine neue Form von Institution, die eine sich rasch entwickelnde Führungsrolle für die Verbindung von Kunst und Technologie übernommen hat. Es ist eine Reise in die Zukunft. Im Moderna Museet haben wir versucht, neue Verbindungen zwischen Wassily Kandinsky und der Malerin Hilma af Klimt aufzuzeigen oder zwischen Tanz und Skulptur im amerikanischen Minimalismus. Jetzt will ich meine Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten, um mich mit kommenden Entwicklungen zu beschäftigen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Andreas Scheuer am Mittwoch in Berlin

          Verkehrsminister Scheuer : Im Porsche durch die Politik

          Verkehrsminister Andreas Scheuer hat einen Vorteil, der ihm beim Streit über die Pkw-Maut zum Nachteil gereichen könnte: eine gewisse Lockerheit.

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.