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Neues Mega-Museum für Moskau : Wenn Träume von Schlafstädtern wahr werden

  • -Aktualisiert am

Zeige deine Freude: Andrej Bartenjew mit seinen Signalfigurinen im Kaufhaus GUM Bild: GUM-Red-Line

Kunst gegen Konjunktur: In Russland wandern nicht nur Mäzene aus. Leonid Mikhelson, der reichste Russe, baut in Moskau ein riesiges Kulturzentrum und das Kaufhaus GUM zeigt zeitgenössische Multimedia-Stars.

          5 Min.

          Die schlechte Nachricht zuerst: Aus Russland emigrieren weiterhin nicht nur Vermögende, sondern zumal verdiente Kunstmäzene. Vor anderthalb Jahren zog der Bankier Dmitri Ananjew, ein frommer Förderer der Restauration russischer Klöster, aus Moskau nach London um. Ihm folgte im vorigen Mai der Finanzunternehmer Boris Minz, der 2016 das Museum für Russischen Impressionismus gestiftet hatte, mit seiner eigenen Sammlung als Grundstock.

          Kerstin Holm

          Redakteurin im Feuilleton.

          Doch die gute Nachricht ist, dass direkt gegenüber dem Kreml ein neues Mega-Kulturzentrum entsteht, das zugleich öffentlicher Treffpunkt und Innovationslabor, exquisite Ausstellungsplattform und inklusive Konzertbühne sein soll. Auf dem Gelände des vorrevolutionären Kraftwerks GES-2, das noch bis vor fünf Jahren in Betrieb war und dessen Hauptfassade erhalten bleibt, errichtet das Büro von Renzo Piano einen mehrgeschossigen Komplex mit tief gelagertem Kunstdepot, Solarpaneelen, Windgeneratoren und einem „hängenden“ Birkenhain über der dreistöckigen Garage. Bauherr ist die V-A-C-Stiftung des Gas-Oligarchen Leonid Mikhelson, den die Forbes-Liste als reichsten Mann in Russland führt. Er wolle seinem Land etwas davon zurückgeben, was er von ihm bekam, hat Mikhelson gesagt.

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