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Met-Direktor Max Hollein : Herr der Deakzession

Fürs Metropolitan Museum weltweit unterwegs: Max Hollein bei einer Ausstellungseröffnung des hauseigenen „Costume Institute“ im Pariser Musée d'Orsay. Bild: Getty

Max Hollein leitet das Metropolitan Museum. Wegen seiner Pläne zur Deckung von Corona-Finanzlücken stand er in der Kritik. Ein Gespräch über notwendige Verkäufe aus dem Altbestand und New York als Stadt der Zukunft.

          6 Min.

          Am 22. März wird er im Metropolitan Museum eine große Retrospektive der amerikanischen Malerin Alice Neel eröffnen, die aktuellen Schauen seines Hauses zu Goya und den „Dutch Masterpieces“ sind gut besucht. Kritisiert wurde der österreichische Direktor Max Hollein wegen des geplanten Verkaufs von Bildern zur Deckung von Corona-Finanzlücken. Er aber hat einen Teil des Problems anders gelöst und spricht nun sogar optimistisch von seinen Plänen für die nahe Zukunft.

          Stefan Trinks

          Redakteur im Feuilleton.

          Können Sie sich mit der Nachfolgerin oder dem Nachfolger von Udo Kittelmann als Nationalgalerie-Direktor in Berlin eine Ausstellung wie weiland „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“ vorstellen, nur diesmal eben „Die coolsten Amerikaner kommen aus Berlin“ mit George Grosz’ New-York-Bildern und Barnett Newman, um Geld in die Metropolitan-Kassen zu spülen?

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