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Elfenbeinschnitzerei-Schenkung : Die Furie reitet für Frankfurt

Auf dem globalen Markt läge der Wert dieser Werke aus drei Jahrhunderten im beachtlichen zweistelligen Euro-Millionen-Bereich: Das Liebieghaus erhält die bedeutendste Sammlung von Elfenbeinschnitzerei aus privater Hand.

          Das Liebieghaus in Frankfurt bekommt die Sammlung Reiner Winkler. Das ist eine Sensation, weit über die Frankfurter Skulpturensammlung hinaus: Denn es geht um die weltweit bedeutendste Sammlung mit Elfenbeinschnitzereien, vor allem des Barocks, die bisher noch in privater Hand war. Es handelt sich um rund zweihundert Werke vom siebzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert von exquisiter Qualität. Das Liebieghaus rückt mit dieser Erwerbung in die vordere Reihe der Museen auf, die solche Schätze für die Öffentlichkeit bewahren. Das sind In Deutschland das Bayerische Nationalmuseum in München und das Grüne Gewölbe in Dresden, deren Bestände ehemals höfischen Kollektionen entstammen. Vom 26.März an wird die Winkler-Sammlung im Rahmen einer Sonderpräsentation im Liebieghaus zu sehen sein.

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Der ehemalige Bauunternehmer aus Wiesbaden wollte eigentlich seit Ende der fünfziger Jahre eine Kunst- oder Wunderkammer rekonstruieren, wie es sie an den Fürstenhöfen der Spätrenaissance und des Barocks gab. Er erkannte schnell, dass solche Objekte – aus Koralle, Bernstein, Schildpatt – in höchster Qualität kaum zu haben waren. So wandte er sich 1968 der Elfenbeinschnitzerei zu, die damals noch nicht im Fokus des Kunstmarkts stand; ihr gehörte fortan seine Leidenschaft. Ihm zur Seite stand als sein Berater Christian Theuerkauff von der Skulpturengalerie in Berlin, der auch die beiden sorgfältig dokumentierten Bestandskataloge der Sammlung 1984 und 1994 betreute. „Kunst als Kapitalanlage war für mich nie ein Thema“, steht im Vorwort des ersten Bandes. Wie ernst es Winkler damit ist, beweist seine 1996 gegründete Stiftung, die sich der wissenschaftlichen Erforschung dieses Spezialgebiets widmet.

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          Zur „Darstellung von acht Haupttugenden“ wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nicht nur Elfenbein, Eben- und Pappelholz verwendet, sondern auch Silber- und Kupferblech, teils vergoldet, dazu Rubine, Türkise, Brillanten, Glas oder Turmalin, Glasfluss und Perlen.

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