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Kunstverkauf : Teure Adele

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Mehr wurde noch nie für ein Gemälde bezahlt: Kosmetikhersteller Ronald Lauder soll für 135 Millionen Dollar einen Klimt aus dem Jahr 1907 erstanden haben. Das Bild zeigt die Wiener Industriellengattin Adele Bloch-Bauer.

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          Ein Porträt des österreichischen Malers Gustav Klimt (1862-1918) ist nach einem Bericht der „New York Times“ für den Rekordpreis von 135 Millionen Dollar (107 Millionen Euro) verkauft worden. Wie das Blatt in seiner Montagausgabe berichtete, wurde das Bild von dem Kosmetikhersteller Ronald Lauder für die Neue Galerie in Manhattan erstanden. Es sei die höchste Summe, die jemals für ein Gemälde gezahlt worden sei, schrieb die „New York Times“. Bisher habe der Rekord bei 104,1 Millionen Dollar für einen Picasso gelegen, der bei einer Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's im Jahr 2004 den Besitzer gewechselt hatte, hieß es weiter.

          Das Bild von Klimt aus dem Jahr 1907 stellt Adele Bloch-Bauer, die Ehefrau eines jüdischen Zucker-Industriellen aus Wien dar. Es gelte als eines der Meisterwerke Klimts. Lauder sagte auf Anfrage des Blattes: „Das ist unsere Mona Lisa“. Die neue Galerie ist ein kleines Museum, das ausschließlich deutsche und österreichische Kunst ausstellt.

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