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Künstler in der Pandemie : Lasst uns weiter besessen sein!

Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich in ihrer gemeinsamen Ausstellung „Ich zeichne die Zeit, du malst den Moment“ in der Berliner Guardini Galerie. Bild: Hermann Bredehorst

Die Pandemie hat in den Künstlern tiefe Spuren hinterlassen. Aber für Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich gab es auch Schönes – und das reine Glück im Atelier.

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          Das Berliner Künstlerpaar Ulrike Seyboth und Ingo Fröhlich hatte in den letzten Monaten doppeltes Pech: Sowohl die Veröffentlichung des Bildbandes „Torstraße 111“, die Chronologie eines seit zwanzig Jahren bestehenden Kunstortes in Berlin-Mitte, als auch eine gemeinsame Ausstellung ihrer Werke in der Guardini Galerie am Askanischen Platz in Kreuzberg fiel in den zweiten Lockdown. Seyboths abstrakte Farbexplosionen und Fröhlichs dynamische Bleistiftarbeiten können nur mit Voranmeldung gesehen werden. Wir trafen uns mit dem Paar in der Galerie, hielten Abstand – und wurden einige Male überrascht.

          Paul Ingendaay

          Europa-Korrespondent des Feuilletons in Berlin.

          Was hat sich für Sie als Künstler in der Pandemie verändert?

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