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Museen im Internet : Kunst trotz Corona

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Als könnte man Maria in die Nase kneifen: Ausschnitt aus einer „Verkündigung“ aus dem Berliner Bode-Museum auf einem Tablet, verfügbar über Google Arts and Culture Bild: Picture-Alliance

Ausstellungshäuser und Galerien sind geschlossen. Doch auch vom Sofa aus lassen sich Museen besuchen: Zeit, endlich ihre Online-Angebote zu sichten. Wir haben Vorschläge für virtuelle Rundgänge.

          8 Min.

          Schirn Kunsthalle

          Bewohnerinnen einer surrealen Welt

          Die Website der Kunsthalle Schirn in Frankfurt ist sowieso ein wahrer Glücksfall – und in diesen Zeiten ganz besonders. Wer die aktuelle Schau „Fantastische Frauen“ (eigentlich bis zum 24. Mai), die den Standard setzt zum Thema der surrealistischen Künstlerinnen weltweit, womöglich nicht mehr anschauen kann, bekommt auf www.schirn.de Lese-, Augen- und Ohrenfutter vom Feinsten.

          Natürlich gibt es einen Video-Rundgang durch die Ausstellung mit kundigem Kommentar und ein Digitorial, das alle Facetten des historischen Hintergrunds erfasst, dazu den Podcast „Was macht diese Künstlerinnen so fantastisch?“. Aber dann sind da auch noch die tollen Nebenstücke wie „Not Your Doll“, wo nicht nur eine Künstlerin wie die, wahrlich phantastische, Leonor Fini befreit wird von den Schlacken überkommenen Geschmacks und ebensolcher Rollenmuster, oder „Keine Frau unter vielen“ über die tschechische Surrealistin Marie Cermínová, die sich den Namen „Toyen“ (vom französischen ci-toyen, Bürger) gab. Endlich – unbedingt „The Fantastic Women Soundtrack“ dazu laufen lassen! Den Songmix von gestern und heute für morgen, Seelenmassage pur. (Rose-Maria Gropp)

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