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Münchner Kunstfund : Gurlitts Liste

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Bild: iArchives, Inc. (all rights reserved)

Hildebrand Gurlitt forderte nach dem Krieg von den Amerikanern seine Sammlung zurück, von der etliche Werke jetzt sichergestellt wurden. FAZ.NET präsentiert die Liste des Kunsthändlers.

          Die Liste stammt aus dem Jahr 1950, als Gurlitt von den Alliierten seine beschlagnahmte Sammlung zurückverlangte. Die Werke wurden ihm allesamt ausgehändigt. Die Sammlung gelangte später zu seinem Sohn Cornelius, bei dem die Arbeiten vor zwei Jahren sichergestellt wurden.

          Die Liste ist nicht ganz identisch mit den von den Behörden entdeckten Gemäldeschatz. Gurlitt selbst hat vermutlich mit einem Teil der Werke gehandelt. Wahrscheinlich ist auch, dass seine Witwe Helene nach seinem Tod 1956 etliche Stücke in den Handel gab. Später ging die Sammlung an seinen Sohn Cornelius. Der hat immer wieder Arbeiten verkauft, um seinen Lebensunterhalt damit zu finanzieren.

          Die Liste liegt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor, wird in Washington in den „National Archives“ bewahrt und kann auf der Website www.fold3.com eingesehen werden

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