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Jeder Blick birgt Geschichte: Vom Museumsgarten Überlingen über die Altstadt mit Münster St. Nikolaus

Patrizierhaus Meldegg : Darum ist die Forelle blau

Überlingen feiert sich: Das Patrizierhaus Meldegg erklärt mehr als tausend Jahre Stadtgeschichte und legendäre Historienritte über den Bodensee.
Alle starren aufs Metropolitan, das als Vorreiter unter den Museen gilt.

Amerikanische Museen : Was wird aus der kulturellen Grundversorgung?

Künftig nur für zahlungskräftige Mitglieder: An die zwölftausend amerikanische Museen sind in ihrer Existenz bedroht. Die Lage könnte die Prioritäten der Häuser empfindlich verschieben.
Betörender Glanz: Rippenkrug aus Achatglas

Diebstahl im Kunstpalast : Operation Kristall

Bis vor wenigen Tagen waren die historischen Gläser aus dem Kunstpalast in Düsseldorf spurlos verschwunden. Nun ist die Glaskunst in Italien sichergestellt worden – und ein deutsches Paar verhaftet.

Fußball im Streaming : Die Tage von Sky sind vorbei

Fußball im Stadion, im Fernsehen und im Radio – das war bald einmal. Das Internet übernimmt den Sport. Unbedingt gut finden muss man das nicht.

Andrea Camilleris „Riccardino“ : Sein letzter Fall

Ein anstrengendes Vergnügen: Der im vergangenen Jahr verstorbene Krimiautor Andrea Camilleri hat das Finale um seinen Ermittler Montalbano schon 2005 geschrieben und elf Jahre später überarbeitet. Nun ist es erschienen.

Das Interview als Handwerk : Ehret den Gaus!

So einer fehlt heute: Der Journalist Günter Gaus hat in mehr als zweihundert Gesprächen gezeigt, wie man Persönlichkeiten interviewt. Während man das auf Youtube betrachtet, fragt man sich, warum wurde noch kein Preis nach dem Mann benannt?

Rote Karten für neues Vergehen : Fouler Husten

Die Regelhüter des internationalen Fußballs wollen gegen Corona-Rüpel unter den Spielern vorgehen. Für die Schiedsrichter bedeutet das zusätzlichen Stress.

Kaffeehäuser in Not : Kleine Braune dringend gesucht

Das kommt davon, wenn alle nur noch daheim hackeln: Seit die Wiener nicht mehr ins Kaffeehaus gehen, sind diese in ihrer Existenz bedroht. Ein Aktion soll Abhilfe schaffen.

DFG löscht Dieter Nuhr : Kapitulation

Zuerst bittet die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Kabarettisten Dieter Nuhr um ein Audiostatement. Dann legt eine Netzmeute dagegen los und die DFG knickt ein. Sie löscht den Beitrag. Ein Offenbarungseid.
Freund des Sichtbetons: Stephan Braunfels

Stephan Braunfels wird siebzig : Der Karriereverbaumeister

Nur für eine kurze Zeit war Stephan Braunfels der bedeutendste Architekt Deutschlands. Die Karriere hat er sich dann selbst verbaut. Eine Rekapitulation zu seinem siebzigsten Geburtstag.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Zeugnis der Vergangenheit: bei Ausgrabungen auf einer Anhöhe der Kleinstadt Kfar Kama im Norden Israels entdeckten Archäologen Teile eines knapp 1300 Jahre alten Klosters.

    Ausgrabungen in Israel : Frühe Kirche in Galiläa

    Bauen kann im Norden Israels eine Herausforderung sein. Der Boden ist voller Artefakte. Archäologen haben nun am Fuß des Bergs Tabor Reste eines Klosters gefunden.
  • Eine Sehnsuchtsfigur aus John Akomfrahs Installation „Purple“

    John Akomfrah im Kurhaus Kleve : Welt im Rücken

    So melancholisch wie elegisch ist sein Blick auf den ausgebeuteten Planeten: Kleve zeigt die aufwendige räumliche Installation „Purple“ von John Akomfrah.
  • US-Künstlerin Jenny Holzer steht an ihrem Kunstwerk "Monument" (2008) in der Beyeler Fondation.

    Jenny Holzer wird 70 : Die Frau und die Schrift

    Sie hat die Schrift jedes Malgrunds entkleidet und damit die öffentlichen Räume weltweit erobert. Erleuchtung als Programm: Zum siebzigsten Geburtstag der Künstlerin Jenny Holzer.
  • Ausstellung im Musée d’Orsay : Augenblicke eines Dandys

    Die moderne Zweideutigkeit: Der Maler James Tissot droht in allzu engen kunsthistorischen Schubladen zu landen. Mit einer neuen Ausstellung rettet ihn das Pariser Musée d’Orsay.
  • Anatomie des Todes: Während die Muttergottes die toten Augen ihres Sohnes schließt und mit ihrer Rechten Dornen aus seinem Haupt entfernt, trauert zu seinen Füßen Christi Großmutter um ihren Enkel.

    Rubensausstellung in Paderborn : Sie nannten ihn den Gott der Maler

    Wer hat´s erfunden? Für den Barock in Deutschland gilt: Rubens. Eine Schau im Paderborner Diözesanmuseum zeigt, wie einflussreich der flämische Maler aus Siegen gerade in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs war.
  • Marion Eichmann: Tokyo mono (Detail), 2004

    Künstlerin Marion Eichmann : Im Spielzeugland

    Alles aus Papier: Die Collagen und Installationen von Marion Eichmann haben mit Zynismus oder Konsumkritik nichts zu tun. Ihr Reiz ist spielerisch.
  • Rätselhafter roter Faden: Hödickes „6,90 reine Wolle“ in Öl auf ungrundierter Leinwand, 1965

    Ausstellung von Hödicke : Malen ist eine tolle Sache!

    Die Pinakothek der Moderne München zeigt den frühen „Wilden“ Karl Horst Hödicke. Seine Werke haben über seine Schaffensjahrzehnte in ihrer Dynamik und Energie nichts an Frische verloren.
  • Ein Objekt von Kristellers Leidenschaft: „Apollo“, Kupferstich von Marcantonio Raimondi, um 1512

    Kunsthistoriker Kristeller : Trostsuche bei Tizian

    In der Pionierzeit der Graphiksammlungen brachte der Kunsthistoriker Paul Kristeller deutsches Knowhow nach Italien. Eine Ausstellung des Berliner Kupferstichkabinetts ehrt sein Andenken.
  • Die Peggy Guggenheim Sammlung am Canal Grande in Venedig

    Crowdfunding-Kampagne : Hilfe für Peggy Guggenheim

    In Italien haben die privaten Museen während des Lockdowns keine Unterstützung bekommen. Jetzt soll eine Spendenaktion der Sammlung Peggy Guggenheim in Venedig helfen.
  • Klangkunst im Berghain : Ein Gefühl, als würde man überfahren

    Hören statt tanzen: Die Halle im Technoclub Berghain zeigt eine eindrucksvolle Klanginstallation des Künstlerduos Tamtam. Sie weckt Zweifel, dass die Welt wieder so wird, wie sie einmal war.
  • Die Kuratorin des Museums für Angewandte Kunst Mahret Kupka und der  Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel Martin Engler

    Museen und Rassismus : Eine Zumutung, eine geschmacklose Provokation

    Das Frankfurter Städel präsentiert Georg Herolds Gemälde „Ziegelneger“ und provoziert damit Empörung und Protest. Zeit für ein Streitgespräch zwischen der Kuratorin Mahret Kupka und dem Sammlungsleiter Martin Engler.
  • Ausstellung zu 1870/71 : Als Preußen Straßburg bombardierte

    Ein Krieg schuf das wilhelminische Kaiserreich: Das Militärhistorische Museum in Dresden zeigt den deutsch- französischen Waffengang von 1870/71 als Weichenstellung der europäischen Geschichte.
  • Zwei Tage Arbeit am Motiv: Das fertige Bild entstand am 22. Juli 1919 nach zwei Skizzen.

    Ubbelohdes Schleiereule : Ganz gleich, wie schlimm die Zeiten sind

    Otto Ubbelohde sah die Erscheinungen der Natur mit anderen Augen: Wie er 1919 seine „Tote Schleiereule“ malte und woran es liegen könnte, dass das Gemälde und die Vorskizzen ein vollkommen anderes Bild zeigen.
  • Wie ein Fayumporträt mit dem feinen Schleier von Jahrhunderten versehenes Brustbild: Anita Rées zeitlose „Giuseppina“, 1922.

    Zwanzigerschau in Mannheim : Der Aufbruch der Frauen

    Boring Twenties: Auch Mannheims Kunsthalle sucht wie viele Museen derzeit den Geist der Zwanziger. Der neue Direktor Johan Holten stellt dies aber in seiner Premiereausstellung „Umbruch“ subtiler an als andere – und findet viele offene Fragen.
  • Mit grafischen Mustern, starken Kontrasten und einem Übermaß an Licht feiert sie die Stadt als Heiligtum.

    Berenice Abbott in Köln : Keine Melancholie zwischen Paris und New York

    Vom Ende der zwanziger Jahre an, als sich nach der Wirtschaftskrise zwei Epochen begegneten, fotografierte Berenice Abbott den Wandel New Yorks. Die Bilder zählen zum Eindrücklichsten, was die Stadt- und Architekturfotografie kennt.
  • Ausstellung zu Otto Freundlich : Schönheit ist Auflösung

    Im Dienst humanistischer Überzeugungen: Otto Freundlich war ein Pionier der abstrakten Kunst. Eine Pariser Retrospektive zeigt seine dynamischen Farbfeldkompositionen.