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Street Artist bekennt sich : Knast-Graffito von Banksy

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Nicht ohne meine Schreibmaschine: Banksys künstlerische Interpretation eines Fluchtversuchs Bild: Reuters

Der britische Künstler Banksy hat ein ehemaliges Gefängnis mit einem Graffito verziert – und sich sogar während der Arbeit filmen lassen. Kommentieren lässt er sein Schaffen von Bob Ross.

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          Der mysteriöse britische Street-Art-Künstler Banksy hat sich mit einem humorvollen Video zu einem kürzlich aufgetauchten Graffito an der Mauer eines ehemaligen Gefängnisses bekannt. Das in schwarz-weiß gehaltene Bild zeigt einen Mann in Sträflingskleidung, der sich an einem zusammengeknoteten Strick abseilt. Ganz unten ähnelt das improvisierte Seil einem langen Stück Papier, an dessen Ende eine Schreibmaschine baumelt.

          In dem auf Instagram veröffentlichten Video lässt sich Banksy sogar ein bisschen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zu sehen sind unter anderem kleinteilig ausgeschnittene Schablonen, Sprühdosen, Filzstifte und Malerollen, mit denen der Künstler im Schein einer Stirnlampe arbeitet. Gefilmt wird Banksy dabei aber stets von hinten. Erkennen kann man das Gesicht des mysteriösen Künstlers nicht.

          Die Szenen von der nächtlichen Sprühaktion an der Gefängnismauer sind eingebettet in eine Folge des Fernseh-Malkurses „The Joy of Painting“ des amerikanischen Malers und Moderators Bob Ross. Die Bemerkungen des 1995 verstorbenen Ross scheinen dabei Banksys Arbeitsschritte zu kommentieren.

          Das Kunstwerk wurde vor einigen Tagen an der Backsteinaußenmauer des früheren Gefängnisses in Reading, westlich von London, entdeckt. Die ehemalige Haftanstalt, die erst 2014 geschlossen wurde, stammt noch aus viktorianischer Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Einst saß dort sogar der Schriftsteller Oscar Wilde (1854 bis 1900) hinter Gittern. Über die künftige Verwendung des Gebäudes hatte es in den vergangenen Jahren eine kontrovers geführte Debatte gegeben.

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