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Hinwendung zu den Erschöpften und von der Gesellschaft Verwaisten: Den alten Mann auf der wiederentdeckten Zeichnung hielt Van Gogh höchstwahrscheinlich 1882 fest.

Entdeckung in Amsterdam : Ein neuer Van Gogh

Das Van Gogh Museum in Amsterdam spricht von einer „spektakulären“ Entdeckung. Es nimmt eine wiedergefundene Zeichnung des Ausnahmekünstlers in seine Ausstellung auf.
Einst skandalös: Der „Liegender Frauenakt auf weißem Kissen“ (um 1917) trägt Schamhaar.

Modigliani-Schau in Wien : Auf der Suche nach dem Ursprung

Auch Modigliani war inspiriert von den „Primitiven“. Das zeigt eine opulente Ausstellung in der Wiener Albertina – und wirkt dabei verblüffend zeitgemäß.

FDP und Klimawandel : Mammutaufgabe

Ein Harvard-Wissenschaftler will das ausgestorbene Wollhaarmammut wieder zum Leben erwecken und auf diese Weise den Klimawandel eindämmen. Das dürfte vor allem die FDP und Christian Lindner freuen.

Kulturgutschutz : Mexiko droht

Mexikos Regierung hat bei der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Anzeige gegen ein Münchner Auktionshaus erstattet. Eine Auktion präkolumbianischer Kunst soll verhindert werden.

Nemi El-Hassan und Judenhass : Bedenken

Die Journalistin Nemi El-Hassan steht wegen vermeintlicher Neigung zum Islamismus in der Kritik. War das eine „Jugendsünde“?

Royal Horticultural Society : Garten-Armee

Die britische Royal Horticultural Society erinnert in ihrem Aufruf, ökologischer zu gärtnern, an eine Kampagne aus dem Zweiten Weltkrieg. Deren Slogan lautete damals: „Dig for Victory“.

Leidenschaften eines Bischofs : Puderzucker

Der frühere Bischof einer kleinen katalanischen Diözese hat sein Amt niedergelegt, um eine Autorin von Softpornos zu heiraten. Wir haben ihr Werk gelesen.

Frankfurter Romantik-Museum : Verstand und Gefühl

Nach zehn Jahren der Vorbereitung wird in Frankfurt das Romantik-Museum eröffnet. Es schenkt der schwer zu fassenden Epoche der Träumerischen und Sehnsüchtigen einen spektakulären Denkraum.
Wie ein Ruheplatz im Jenseits: Thomas Demand, Asyl II

Thomas Demand in Moskau : Die Flucht des Spions in die Papiergruft

Thomas Demand eröffnet seine Retrospektive in der Moskauer Garage: Dank der Verbindungen des Museums kann er hier auch zeigen, wie Edward Snowden nach seiner Flucht nach Russland von seinem früheren Leben Abschied nahm.
Vermeers Bilder jedenfalls müssen wohl keine Umbenennung fürchten: Blick in die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.

Umbenennungen in Dresden : Weg mit dem Hottentottenpaar

Die Kunstsammlungen Dresden überdenken ihren kuratorischen Sprachgebrauch. Gut 150 vermeintlich diffamierende Objekttitel wurden umformuliert. Darüber ist jetzt ein politischer Streit entbrannt.

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  • Die Mimikry doch besser der Natur überlassen: Robert Voit fand auf vier Kontinenten dürftig kaschierte Überwachungs- und Handymasten wie diesen in Flagstaff, Arizona.

    Ausstellung in Karlsruhe : Die Ästh-Ethik der Pflanzenwelt

    Warum gerade allenthalben Ausstellungen zum Verhältnis von Mensch und Natur wie Pilze aus dem Boden sprießen – und die in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die klügste von ihnen ist.
  • Kunst der Zusammenstellung: Das Multiple „Indestructible Object“ (1923/65) besteht aus einem Metronom, einer Heftklammer und einem Foto.

    Man Ray-Schau in Aschaffenburg : Magie der Dinge

    Die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt das Werk von Man Ray in 130 Fotografien, Zeichnungen und Objekten. Der Künstler spielte besonders gern mit Objekten und blickt auf Traum und Wirklichkeit.
  • Die ersten Ausgrabungen von Çatalhöyük sind kunstvoll überdacht – sie sind eine der wichtigsten Überreste von neolithischen Siedlungen.

    Spur der Steine : In einer Stadt ohne Türen

    Auf der zentralanatolischen Hochebene gab es vor fast zehntausend Jahren eine Siedlung auf einem Hügel. Heute weiß man: Es sind Überreste einer neolithischen Niederlassung.
  • Unter den Wogen muss die Freiheit wohl grenzenlos sein:  Der Webteppich „Polynésie le ciel“ von Henri Matisse, 1964

    Ausstellung zu Kunst und Meer : Zwei Drittel der Welt als Reich der Fantasie

    Sehnsucht nach dem Nass: Die Ausstellung „La Mer imaginaire“ der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles zeigt, wie sich die Kunst vom Meer inspirieren lässt. Als Besucher taucht man ein in einen der größten Lebensräume der Welt.
  • Die Ausstellung von Benjamin Katz „Entdeckungen“ ist noch bis zum 3. Oktober in Herford zu sehen.

    Fotograf Benjamin Katz : Die andere Seite

    In seiner Bilderschau im Museum Marta Herford zeigt Benjamin Katz einmal keine Künstler, sondern Kunst am Straßenrand.
  • August und Elisabeth Macke : Die Frau und der Expressionismus

    Theorie der Sphärentrennung, Praxis der Lichtmischung: Das Landesmuseum in Münster zeigt August Macke und macht das Verdienst seiner Ehefrau Elisabeth um sein Werk sichtbar.
  • Eike Schmidt, Direktor der Uffizien

    Uffizien-Direktor im Gespräch : „Gymnasiallehrer rümpfen die Nasen“

    Florenz braucht sein kunstinteressiertes Publikum, fürchtet aber die Überfüllung der Stadt. Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien, über visionäre Projekte, Ketchup auf Sandstein und seine Lieblinge im Museum.
  • Der Förderturm der Zeche Zollverein. Die Stadt Essen will ein erweiterbares Grundstück auf dem Gelände für das geplante Bundesinstitut für Fotografie zur Verfügung stellen.

    Archiv der Erinnerung : Wohin bloß mit all den Bildern?

    Essen oder Düsseldorf? Der Streit um den Standort eines Bundesinstituts für Fotografie überlagert die Debatte, wozu es eigentlich geschaffen werden soll.
  • Ausstellung zu Kunstraub : Des einen Schatz war des anderen Beute

    Im Dreißigjährigen Krieg wechselten so viele Kunstschätze den Besitzer wie nie zuvor. Die Fürsten plünderten sich gegenseitig aus, bis sich der Schwerpunkt der Kultur von Südeuropa nach Norden verschoben hatte. Davon erzählt eine Ausstellung in Dresden.
  • Vor Rosen gebettet, oder wie Ali Kanath sagt: „Man wählt schöne Orte aus, um eine gute Aufnahme zu haben und gut auszusehen.“

    Fotoausstellung : Auch in Köln ist Nomadland

    Es ist eine Geschichte von transkulturellen Verflechtungen: Das Museum Ludwig in Köln zeigt mit der Ausstellung „Vor Ort“ eine Fotogeschichte der Mi­gration am Beispiel der eigenen Stadt.