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Bald mehr Zeit für die zweite Leidenschaft Theater: Martin Sonnabend, Sammlungsleiter der Graphik bis 1750, im Studiensaal des Städel Museums.

Graphische Schau „Vor Dürer“ : Mit einem Gruß an Johann Städel

35 Jahre hat Martin Sonnabend am Städel gearbeitet. Seine Führungen und Erklärungen lieben Kollegen wie Besucher gleichermaßen. Nun hinterlässt er eine letzte große graphische Ausstellung – und geht in den Ruhestand.
Die alten Hofheimer nannten das spitzgiebelige Haus die „Scheuer“. Der Frankfurter Architekt Hermann Kopf entwarf es als einfaches Landhaus, doch es sollte zum Hauptwohnsitz der Malerin und ihrer Freundin werden.

Ottilie Roederstein in Hofheim : Eine überaus glückliche Umgebung

In Hofheim hat sich die Malerin Ottilie Roederstein einst ein Haus bauen lassen, das Künstler und Gelehrte anzog. Dass es heute wieder so gut aussieht wie einst, liegt auch an seinem Besitzer.

Versuch von Linkedin : Experiment mit 20 Millionen Nutzern

Finden Leute leichter über engere oder eher über lockere Kontakte einen neuen Job? Die Frage selbst ist fünfzig Jahre alt – das Ausmaß, mit dem sich Linkedin an eine Antwort gemacht hat, ist erstaunlich.

Precht und Welzer : Die totgeschwiegenen Promis

Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.

Französische Straßennamen : Rue du cliché

Da kräht der gallische Hahn: Wenn es um die Benennung von Straßen geht, gedenkt die Grande Nation zwar gerne ihrer Nationalhelden, zeigt aber auch eine überraschende Liebe zu Federvieh.

Ende der Documenta : Hundert Tage, vorbei

Noch nie haben so viele Beteiligte einer Documenta die Ausstellung mit dem Gefühl verlassen, hintergangen, missverstanden und beschädigt worden zu sein. Was bleibt?

QAnon und die „Simpsons“ : Das Ende naht – heute

Friedrich Merz verspricht sich, und schon steht der Weltuntergang vor der Tür. Das zumindest glaubt man in der QAnon-Szene und beruft sich dabei unter anderem auf „Die Simpsons“.

Der Weg in den Faschismus : Origineller Gefechtsstand

Emilio Lussu war Staatsfeind unter Mussolini. Er hat aufgeschrieben, wie sich der Marsch auf Rom zutrug. Zur Wahl in Italien am Sonntag wäre eine Relektüre von Lussu dringend zu empfehlen.

Generation Z : Hey, cool! Hey, blöd!

Sind die Jüngeren gleichsam von einem anderen Stern, den Älteren wesensfremd? So wollen es ein paar pfiffige Geschäftsleute, die ihre Generation verkaufen.

KI mit Humor : Erica weiß, wann sie lachen muss

Humor ist eine wichtige menschliche Eigenschaft – macht sie den Menschen auch einzigartig? Eine japanische künstliche Intelligenz hat jetzt zumindest gelernt, an den richtigen Stellen mitzulachen.

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  • One in Frankfurt : Ein Hochhaus voller Superlative

    Nach vier Jahren Bauzeit ist der 190-Meter-Turm One eröffnet worden. Der Bauherr wirbt mit der höchsten Bar Frankfurts und einem innovativen Gebäudekonzept. Coworking inklusive.
  • Wo Erwin Wurms Skulptur „Walking Bag“ aufgestellt wurde, stand vorher eine alte Litfasssäule. Macht Wurms Arbeit wirklich bessere Werbung?

    Erwin Wurm in Bonn : Konsumkritik wird immer schwerer, aber sie steht uns so gut

    Walter Smerling hat der Kunst in Bonn eine tolle gesellschaftliche Stellung geschaffen: Jetzt wurde Erwin Wurms „Walking Bag“ enthüllt. Die Bronzeskulptur steht am Eingang der städtischen Einkaufszone, wo es kaum noch etwas zu kaufen gibt.
  • Schau zur Hidschra in Arabien : Bleibende Spuren in der Wüste

    Seine Ideen im Sand: Heute vor genau 1400 Jahren begann die Wanderschaft Mohammeds von Mekka nach Medina, womit die Zeitrechnung der islamischen Welt beginnt. Das Museum ITHRA hat die Ausstellung dazu.
  • Porzellan für den Herzog: Um 1765 entstand dieser Teller aus einem Service mit braunschweigischen Landschaften

    Porzellan in Fürstenberg : Weißes Gold direkt aus dem Schloss

    Im leerstehenden Schloss Fürstenberg gründete Herzog Carl von Braunschweig-Wolfenbüttel 1747 eine Porzellanmanufaktur. Jetzt feiert das Museum Fürstenberg ihren 275. Geburtstag mit einer besonderen Schau.
  • Der Ring mit integrierter Fassung, die einen Turmalin hält, entstand 1958.

    Goldschmiedehaus Hanau : Schmuck in Bewegung

    Für ­Friedrich Becker, Kinetiker und ­Goldschmied, musste es immer ausgefallen und neu sein. Sein Schaffen ist bis Oktober in einer Sonderausstellung im Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau zu sehen.
  • Saisonstart der Galerien : Segeltörn in die Zukunft

    Zum 28. Mal laden die Frankfurter Galerien vom 9. bis 11. September zum Saisonstart in ihre Ausstellungsräume. Viele regionale Künstler sind dabei und zeigen ihre Werke.
  • „Viele selige Stunden“ verdankte der Hausherr seinem Gut Oßmannstedt. Nun funkelt es wieder.

    Wieland und Oßmannstedt : Der Nullmeridian

    Sechs Jahre lang lebte Christoph Martin Wieland auf Gut Oßmannstedt und machte es zu einem Zentralort der Weimarer Klassik. Eine neue Dauerausstellung erinnert an den Dichter.
  • So liebt alle Welt Straßburg: Das Musée d’Alsace in der Altstadt. Nun wird es an zwei Tagen in der Woche und über Mittag geschlossen sein.

    Straßburgs Museen häufiger zu : Ist der Krieg wirklich die Ursache?

    Die Stadt Straßburg gibt den Ukrainekrieg als Grund für die Verkürzung der Öffnungszeiten ihrer Museen an. In Wahrheit jedoch hat die grüne Bürgermeisterin einfach wenig für die Hochkultur übrig.
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    Denkmal für Künstlerpaar : Ella treibt Robert an

    An die „Eppsteiner Zeit“ des Künstlerpaares Bergmann-Michel erinnert eine kinetische Installation von Kai Wolf. Sie steht nun am Bahnhof der Burgstadt.
  • Fotopreis der Deutschen Börse : Gelebte und fiktive Wirklichkeit

    Bilder zur Zeit: Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung die Finalisten ihres Fotopreises und vorzügliche Neuerwerbungen, darunter auch einige ikonisch gewordene Fotoserien.
  • Die Gemeindebücherei Gundelsheim von den Schlicht Lamprecht Architekten

    Ausstellung „Schön hier“ : Alle wollen aufs Land

    Im Museumsdorf des Hessenparks bei Frankfurt zeigt das Architekturmuseum eine großartige Schau über Architektur auf dem Land. Sie verändert das starre Denken in den Kategorien Stadt und Provinz.