https://www.faz.net/-gqz-a6ndj

Museums-Auktion : Louvre in Paris nimmt mehr als zwei Millionen Euro bei Versteigerung ein

  • Aktualisiert am

Der Louvre in Paris Bild: Reuters

Bei der bislang ersten Louvre-Auktion sind Einnahmen von 2,365 Millionen Euro erzielt worden. Versteigert wurde unter anderem die Teilnahme an einer Inspektion der Mona Lisa.

          1 Min.

          Bei der bislang ersten Versteigerung durch den Pariser Louvre sind Einnahmen von 2,365 Millionen Euro erzielt worden. Während der zweiwöchigen Aktion im Internet wurde neben Kunstwerken auch ein ganz besonderes Rendezvous mit der „Mona Lisa“ versteigert – eine Teilnahme an der jährlichen Inspektion des berühmten Gemäldes außerhalb der Vitrine, wie das Museum mitteilte.

          Diese Begegnung mit der „Mona Lisa“ wurde für 80.000 Euro versteigert. Die Schätzungen für den Verkauf dieses ganz speziellen Kunst-Erlebnisses hatten zwischen 10.000 und 30.000 Euro gelegen. Bei der Inspektion des berühmten Gemäldes von Leonardo da Vinci sind normalerweise keine Besucher zugelassen.

          Unter den versteigerten Kunstwerken erzielte ein Bild des französischen Gegenwartsmalers Pierre Soulages den höchsten Preis. Es wurde für 1,4 Millionen Euro verkauft. Eine spezialangefertigte Uhr der Schweizer Manufaktur Vacheron Constantin wurde für 280.000 Euros versteigert.

          Die Versteigerung fand unter dem Motto „Bid for the Louvre“ (“Bieten Sie mit für den Louvre“) statt und wurde von den bekannten Auktionshäusern Drouot und Christie’s organisiert. Der Erlös wird wohltätigen und pädagogischen Projekten des Museums zufließen.

          Weitere Themen

          Skulpturen auf Bleistiftspitzen Video-Seite öffnen

          Kunstwerke in XXS : Skulpturen auf Bleistiftspitzen

          Der bosnische Künstler und Bildhauer Jasenko Đorđević schafft es, unglaublich winzige und dennoch detailreiche Skulpturen aus Bleistiftminen zu erschaffen. Seine Miniaturkunst zeigt er in Ausstellungen in ganz Europa.

          Topmeldungen

          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.