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Berliner Senatsbaudirektorin : „Architektonische Qualität einzufordern war am Anfang nicht gefragt“

  • -Aktualisiert am

Regula Lüscher kennt die Baustellen der Hauptstadt. Bild: dpa

Nach 14 Jahren als Senatsbaudirektorin von Berlin tritt Regula Lüscher in den Ruhestand. Sie verteidigt das Museum des 20. Jahrhunderts, das Hochhaus-Leitbild und die Europa-City. Und nimmt für sich in Anspruch, die Macht der Investoren eingeschränkt zu haben.

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          Sollte Ihr Nachfolger ein Architekt sein?

          Architektonische Bildung wäre hilfreich, aber man muss vor allem mit Unvorhersehbarem kreativ umgehen und mit unterschiedlichsten Partnern zusammenarbeiten können. Man benötigt Zähigkeit. Es kommt darauf an, dass man Details des Hochbaus kennt und versteht. Wenn meine Nachfolge auch wieder Staatssekretär ist, muss diese Person neben Ahnung von Verwaltungsabläufen die Fähigkeit haben, sich auf dem politischen Parkett zu bewegen, Mehrheiten zu schaffen und die Politik des Hauses umzusetzen.

          Sie gehören keiner Partei an und kamen als Außenseiterin in die Stadt und in das Amt. War das ein Vorteil oder ein Nachteil?

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