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Architekt Santiago Calatrava : „Ich wollte das Parfum der Antike mitnehmen“

  • -Aktualisiert am

Gefallener Krieger: Santiago Calatrava, „Zeichnung 402.5“, 1992, Kohle und Wasserfarbe auf Papier Bild: Glyptothek

Der spanisch-schweizerische Stararchitekt Santiago Calatrava stellt in München seine skulpturalen Interpretationen trojanischer Tempelfiguren aus. Und verrät im Gespräch, warum Kreise in der Architektur schwierig sind.

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          Als Architekt schuf Santiago Calatrava rund um den Globus spektakuläre Bauwerke, die zugleich oft Meisterwerke der Ingenieurskunst darstellen. Häufig sind seine Großprojekte wie Brücken, Bahnhöfe, Museen formal von Naturformen inspiriert, von Tiergerippen, Flügeln, Wellen. Die skulpturale Struktur der Path Station am New Yorker Ground Zero etwa soll an eine davonfliegende weiße Taube erinnern. Dass der 1951 in Spanien geborene Calatrava, heute lebt er in Zürich und New York, auch als Bildhauer und Maler wirkt und bereits Bühnenbilder und Möbel entwarf, lässt an die Universalkünstler der Renaissance denken. Die Glyptothek in München zeigt mit „Jenseits von Hellas“ jetzt die erste ausschließlich Calatravas Skulpturen und Zeichnungen gewidmete Ausstellung, darunter seine neueste Serie „Die Aegineten“ aus Schmiedeeisen.

          Herr Calatrava, wann haben Sie die Glyptothek zum ersten Mal besucht?

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