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Städel Museum Frankfurt : Alte Meister in neuer Frische

LED-Technik und Wandfarben in Blau- und Grautönen unterstreichen die neue Wirkung der Alten Meister. Bild: Wonge Bergmann

Das Frankfurter Städel Museum hat seine Alten Meister neu gehängt und um einige Neuerwerbungen ergänzt. In frisch renovierten Räumen präsentieren sich die Werke in neuem Glanz.

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          Hier wird etwas ganz neu erzählt. Die Petersburger Hängung, das üppige Bilder-Tableau im Treppenhaus des Städel-Museums, ist weg. Über dem Durchblick auf Tischbeins Goethe feiern nun die Nazarener Philipp Veit und Friedrich Overbeck die Kunst, ganz allein auf neuem, dunklen Grund – und Carl Friedrich Lessings „Jan Hus zu Konstanz“ von 1842 erinnert an den Skandal, der den ersten Museumsdirektor, ebenjenen Philipp Veit, zum Rücktritt bewegte. Zurück in die Geschichte des Hauses und zur eleganten Sachlichkeit der fünfziger Jahre, in denen das Museum nach dem Krieg gestaltet worden sind, führt diese Neuinterpretation des Treppenaufgangs.

          Eva-Maria Magel
          Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.

          Die neue Leichtigkeit und Frische setzt sich fort mit Batonis „Allegorie der Künste“ (1740): Rechts davon tut sich nun die Welt der Alten Meister auf, die gewissermaßen einlöst, was das Gemälde verspricht. Das erste Mal seit 2011 ist die Abteilung umgestaltet worden. Parallel zur Eröffnung der Ausstellung „Nennt mich Rembrandt!“ am 6. Oktober wird die Neupräsentation zugänglich, die die beiden Sammlungsleiter Jochen Sander und Bastian Eclercy schon während der letzten Feinarbeiten begeistert.

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