https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/abgang-eines-museumsdirektors-aber-einmal-noch-ein-koenig-11947803.html

Abgang eines Museumsdirektors : Aber einmal noch ein König

  • -Aktualisiert am

Kasper König machte aus dem Museum Ludwig in Köln einen Ort von Weltrang. Nun räumt er sein Büro und geht in Rente. Was bleibt zu tun am letzten Arbeitstag?

          9 Min.

          An seinem letzten Arbeitstag trägt Kasper König Smoking, dazu ein blau-weiß-kariertes Fleecehemd, das preiswert aussieht und eher für einen Oktoberfestbesuch passend wäre. Den Smoking hat er sich vor zwölf Jahren gekauft, damals war er hier gerade Direktor geworden. Als er die Rechnung als Spesenquittung in der Verwaltung einreichte, flippte die Buchhaltung zum ersten Mal aus - ein Smoking als Arbeitsanzug? Für einen Museumsdirektor?

          Es ist neun Uhr morgens. Wir sitzen in seinem Büro im hintersten Trakt des Gebäudes. Auch wer schon einmal hier war, verläuft sich leicht. An seiner Tür hängt noch die Präambel, die formuliert, wie er vor zwölf Jahren hierherkam: „Von dem Willen geleitet, das Museum Ludwig wieder zu einem Ort der Kunst von internationalem Rang zu machen.“ Das hat funktioniert, absolut. Aber was nun?

          Der Betrieb hat ihn nicht zerschlissen

          Kasper König hat vierzig Jahre Kunstgeschichte geprägt. Als Kurator, Museumsdirektor und Künstlerfreund. Er hat als Leiter der Frankfurter Städelschule die Ausbildung ganz neu gedacht. Hat Künstler wie Claes Oldenburg entdeckt und begleitet. Hat ein intellektuelles, freies Klima geschaffen, dass die Hochschule als sozialen Ort etablierte. Hat das Ausstellen und schließlich das Museum Ludwig revolutioniert. Kasper König ist ein Intellektueller, der keine Schubladen öffnet beim Denken und den der Betrieb dennoch nicht zerschlissen hat. Ein Kämpfer, der genau dort arbeitete, wo der Widerspruch, dass die Kunst frei ist, die Subventionen aber begrenzt sind, zum Alltag gehört. Ein Patriarch, in dessen Wirken sich all die Vorzüge des Patriarchentums zeigen - und auch ein paar Nachteile.

          Er hatte die Idee als unsinnig abgetan, ihn an seinem letzten Arbeitstag zu begleiten. Da passiere ja gar nichts mehr, sagte er. Den ganzen Tag über wird er so tun, als sei der Tag, an dem er Smoking trägt, ein Tag wie jeder andere. Er ist jetzt fast 69 Jahre alt. Sein Vertrag ist zwei Jahre über die Pensionsgrenze hinaus verlängert worden. Seit einem halben Jahr ist klar, dass er geht. Trotzdem hat er vor wenigen Wochen noch einmal mit Rücktritt gedroht, weil die Stadt Köln irgendetwas anders wollte als er. Wie könnte einer, der es stets für etwas Besonderes hielt, dass er bleibt, es nun normal finden, dass er geht?

          Unter dem Arm trägt er seinen Kalender

          Am letzten Arbeitstag folgt König wie immer seinen Umwegen, verbringt viel Zeit mit seiner Kunst, dem Sehen und Gesehen werden. Noch einmal streift er, den Rücken leicht gebeugt, durch sein Museum, das er, sonst meist in Hemd und Hosenträgern, wie ein Revier inspiziert. Unter dem Arm klemmt sein Kalender und das Adressbuch, in das er Nummern einträgt, Visitenkarten einklebt, beschriftet. Er hat kein Smartphone, keine Datei mit Kontakten. Zuhause hortet er noch Kalender aus vierzig Jahren.

          Die Besucher bleiben stehen. „Schau mal, das ist er“, tuscheln sie, während er von einem Erlebnis auf der Vernissage mit David Hockney vor ein paar Tagen erzählt. Dort seien Autogrammjäger gewesen, welche die Karten im Internet verkaufen wollten. Aggressiv, unerbittlich seien sie aufgetreten, als wäre es ein Menschenrecht, diese Unterschrift zu bekommen. Aber Hockney gab sie ihnen nicht. König erzählt davon wie von einer Begegnung mit Außerirdischen. Was kommen denn da jetzt für Leute zur Kunst?

          Das wäre jetzt ein Thema für einen abschweifenden Exkurs, wo der Exkurs ja Königs Redemotiv ist, ob also einer wie er, der als Amateur in die Kunst kam und sie für Betrachter öffnen wollte, die auch keine Experten sind, solche Autogrammjäger nicht ebenso mit hineingeholt hat, aber da schnappt ihn sich seine Sekretärin Ulrike Hohn. „Wir brauchen Sie jetzt dringend im Büro“, sagt sie, es gebe noch viel zu tun. „Was ist denn mit Ihrem Handy?“

          König wundert sich ehrlich, sucht, zieht einen Stapel Zettel aus der Brusttasche. Das Handy? Es ist nicht hier.

          In seinem Büro gibt es Filterkaffee, keinen Espresso, keinen Cappuccino, keinen Latte Macchiato: Filterkaffee. Er fließt aus der schwarzen, bauchigen Thermoskanne, die auf seinem Schreibtisch steht, er ist stark und hält wach. Im Flur stapeln sich die Umzugswaggons, Hospitanten bringen aus den Kellern des Hauses die letzten Stücke, die König auch dort verteilte. Aus einer Tüte taucht ein Rosenkranz mit einem Kreuz auf. Den habe seine Mutter ihm vermacht, sagt König. Er stecke schon lange in dieser Tüte und passe gut zu dieser Postkarte, die er vor Jahren dazulegte. Sie zeigt Hitchcock und Warhol gemeinsam. „Sie beide sind Skorpione, wie ich, Dickköpfe“, sagt er.

          Karnevalsschminke und ein Gerhard Richter

          Königs Büro war einmal eine raumfüllende Collage aus vielen Metern Büchern, Kunst und allerlei Krempel mit König-Humor. Jetzt sind viele Regale leer. Es gibt nur noch eine Gustav-Klimt-Uhr, Karnevalsschminke, eine Herzmuschel, aus der eine Plastikspinne hervorlugt. Gleich daneben zeigt ein Bild Kasper Königs Rücken, beschriftet mit „Gerhard Richter 123“ und „340/8“. Einige Krampen sind herausgesprungen, die Leinwand wirkt spröde. Es ist ein kleines, graues, abstraktes Gemälde des teuersten lebenden Künstlers. Aus einem blauen Müllbeutel ragt ein Turnschuh, daneben steht eine Warhol-Brillo-Box, die schon auf vielen Fotos verewigt wurde, weil sie König als Fernsehtisch diente. Kasper König kokettiert gern mit dieser Lässigkeit, obwohl sie heute etwas wacklig wirkt. An der Decke flackert eine Lampe. Er bemerkt sie nicht.

          Der Mensch Kasper König verkörpert etwas, das vielen heute abgetan erscheint, weil es sich nicht in Funktionen wie Akquise, Vermittlung, Moderation, Management fassen lässt. Das unordentliche Büro, die persönlichen Erinnerungsstücke, der unstete Blick bei gleichzeitiger Präzision. Es sind nicht nur Schrullen, es sind Attribute, die eine Handschrift kennzeichnen - Unordnung gegen Pädagogik, Persönlichkeit gegen Funktionärsglätte, Unruhe gegen Karriereschienenbahn, Gefasstheit gegen Hype. Scheinbare Nebensächlichkeiten gegen Mainstream.

          Kasper König hat zum Beispiel keinen Führerschein, weshalb man ihm daher regelmäßig und zufällig im Zug begegnen kann. Einmal saß er im Regionalexpress zwischen Münster und Köln und war gerade damit beschäftigt, Artikel aus einem Lokalblatt zu schneiden. Er war ganz aufgeregt. Da erzählte jemand die Geschichte von einem Badesee, in dem ein Krokodil gesichtet worden war. Auf dem Foto zum Artikel sah man Menschen in einem Boot auf der Suche nach dem Tier. Das Krokodil wurde nie wiedergesehen. Aber dieses Bild von Menschen, die das Unwahrscheinliche im Alltag suchen, das blieb. Die Welt jenseits von Tellerrändern gilt König mehr als Kunstbesessenheit, die oft nur Kunstbetriebsbesessenheit ist. Das Museum Ludwig war ihm ein Ort, in dem er seine intellektuelle Verstiegenheit ausleben konnte. Er hat ihn sich erobert und sie gegen alle Einwirkung von außen verteidigt.

          Was bedeutet es für ihn, jetzt Abschied zu nehmen? Kasper König beginnt mit seiner rauen Stimme zu erzählen, ein Exkurs, keine Antwort. Über Umwege erreicht er den „verrückten“ Künstler Martin Kippenberger, der Königs kleines graues Gemälde von Gerhard Richter zu einem Tisch umfunktionierte. „Ein großes Kunstwerk“ sei daraus entstanden. Danach stöbert er in Resten von Postkarten, die er seit vielen Jahren mit Künstlern, Freunden austauscht. Er beklebt, locht und versieht die Pappen mit humorigen Zeichnungen, beschreibt sie mit Lob und Kritik für den Adressaten - und schickt sie in alle Welt. Die Frage hat er nicht beantwortet, aber er zeigt, was es heißt, Abschied zu nehmen, einnehmend, authentisch und selbstverliebt. Es bleiben ihm noch acht Stunden.

          „Herr König, jetzt wühlen wir nicht mehr in alten Kisten. Jetzt wird aufgeräumt“, sagt Ulrike Hohn.

          Kasper König setzt sich mit seiner Sekretärin zusammen, sie gehen die letzten Abrechnungen durch. Sie führt ihn von Tag zu Tag, bleibt hartnäckig, wenn er abzudriften droht. Immer wieder schauen Mitarbeiter herein, wollen sich verabschieden. Doch das rheinische „Tschöö“ fällt nicht. „Auf bald“, „Bis dann“, „Auf Wiedersehen“ heißt es. Das wirkt recht sachlich nach all der Zeit oder schamhaft.

          Ein Mann kommt und bringt König eine Tüte. Darin ist sein Hut. Er fragt ihn, wie es denn stehe, ob er nun wirklich weg sei und hier jemand anderes Platz nehmen werde. König schaut weg, antwortet nicht. Später wirft er seiner Sekretärin zur Ablenkung einen Satz vor die Füße: „Na, Frau Hohn, wie lange haben wir gebraucht, bis wir uns verstanden haben?“ „Lange“, sagt sie und lächelt zum ersten Mal an diesem Tag. Sie ist Lehrerin, wollte unbedingt von der Schule weg und bekam schließlich diesen „tollen Job“. Im Hintergrund surrt, brummt und piepst etwas. Es ist ein Rechner. Bildschirm und Drucker stehen auf dem Boden am Fenster und sind mit einem großen Schild versehen, das um Abstand bittet.

          König wollte nie einen Computer

          Der Computer ist für Philipp Kaiser, den Nachfolger, der aus Los Angeles kommt und am 9. November seinen Dienst antritt. Er wird gerade über das Netzwerk aus der Ferne eingerichtet. König wollte nie einen Computer. Der Anblick von Menschen vor Bildschirmen sei nicht schön. Er habe sich immer gefragt, was die Kollegen da eigentlich machten. „Philipp Kaiser wird hier alles rausreißen“, sagt er, „Repräsentation ist heute wichtiger“. Als habe sein Büro nicht auch mit mächtigem Aufwand etwas repräsentiert.

          Kasper König kam im November 1943 in Mettingen als Rudolf Hans König zur Welt, entschied sich, als er einen neuen Namen brauchte, weil er vom Ersatzdienst desertiert war, aber bewusst für die Nähe zum Kasperletheater. Er brach die Schule vor dem Abitur ab, machte ein Volontariat, ging nach Stockholm, kuratierte mit Anfang zwanzig Ausstellungen von Claes Oldenburg und Warhol; stets war er einer der ersten. Er gründete die erfolgreichen „Skulptur Projekte Münster“ und wurde 1985 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Drei Jahre später ging er an die Frankfurter Städelschule und gründete die Ausstellungshalle Portikus. Wo er auftauchte, sorgte er für Unruhe, trommelte Menschen zusammen, stellte Dinge auf den Kopf. König hat die Kölner gelehrt, dass Kunst nicht nur Sonntag bedeutet, sondern auch Alltag. Und die Mitarbeiter, dass sie nicht nur Werktag ist sondern auch Feierabend und Wochenende.

          Als er kam, vor zwölf Jahren, machte er als erstes eine Ausstellung, die er das „Museum unserer Wünsche“ nannte. Darin versammelte er alle Objekte, die er für das Museum zu kaufen wünschte, ausgezeichnet mit silbernen Schildchen, die gegen goldene ausgetauscht wurden, sobald sich dafür Mäzene gefunden hatten. Im Grunde steckte in dieser Ausstellung schon der ganze König drin. Sich selbst zum Maßstab einer Sache machen und sie doch offenhalten, damit alle sich beteiligen können. 2000 Werke sind in seiner Amtszeit angekauft worden, achtzig von ihnen hat er zuletzt in einer sehr persönlichen Ausstellung zusammengefasst. Sie hieß: „Ein Wunsch bleibt immer übrig“.

          Das einzige, das er seinem Nachfolger nun überlässt, ist, vom Museum einmal abgesehen, ein Paar riesenhafte, schwarze, ausgebeulte Clownsschuhe, die noch in seinem Büro auf einer Kiste stehen. Kasper lacht ein bisschen böse. Ein Jahr wolle er nun nicht mehr nach Köln kommen. „Es gibt hier viele Leute, die heucheln Interesse, aber es geht ihnen um etwas anderes. Da muss sich Kaiser erst einmal zurechtfinden.“ König tut gelassen. Doch natürlich bangt er um sein Erbe.

          An diesem Tag finden sich die Restauratoren, Kuratoren, Dokumentaristen und Museumspädagogen zum letzten Jour Fixe zusammenfinden, um noch einmal die Gläser heben. Sie strahlen als Gemeinschaft etwas Energisches aus, so als hätten sie gerade einen erfolgreichen Raubzug abgeschlossen. In der Sitzung aber wird heftig gestritten werden, weshalb ich draußen warten muss. Worum es ging, erfahre ich nicht. Später stehen alle im Konferenzsaal des Museumsgebäudes, über das viele sagen, es berge die wichtigste Sammlung an Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts - und den Charme einer Gesamtschule. Kasper König taucht in ihrer Mitte unter. Der schwarze Smoking-Streifen an der Hose glänzt. Seine schwarze Plastikuhr sitzt an der rechten Außenseite des rechten Handgelenks. Wie kann er da die Zeit ablesen? „Alles ist im Fluss“ oder „jetzt kommt etwas neues“, sagen seine Mitarbeiter und sind schon weiter in Gedanken. Vielleicht beim Nachfolger Philipp Kaiser, 39 Jahre alt, und also dreißig Jahre jünger.

          Ich bin kein Rambo

          Königs Mitarbeiter siezen ihn alle. Er will das so. „Ich habe eine panische Angst vor dieser Duz-Kumpanei“, sagt er. Seine Mitarbeiter sagen, er sei immer konfrontativ, man müsse energisch sein, wenn man etwas bei ihm durchsetzen wollte. Gleichzeitig schwärmen sie von der identitätsstiftenden Kraft, die er ihnen gegeben habe, selbstbewusst aufzutreten, keinen Kürzungen nachzugeben, gar Schwäche zu zeigen, niemals faule Kompromisse zu diskutieren. Sie treten an, um das Museum als schützenswertes Kulturgut zu verteidigen. Doch Königs Mannschaft spielt in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Sie sonnten sich in seinem Erfolg und standen gleichzeitig in seinem Schatten.

          Kasper König hat in seiner Zeit in Köln seine Kämpfe gewonnen, und wenn er etwas nicht bekam, das er wollte, hat er unverfroren mit Kündigung gedroht. Seine Gegner hatten immer Angst vor dem Aufruhr, den Kasper König auslösen kann, wo er steht und geht: für sein Haus, seine Leute und seine Kunst. Ob in Situationen als den städtischen Herren das Ausstellungsplakat von Matthew Barney zu blutig oder Wolfgang Tillmans’ nackter Mann von unten zu obszön war, oder als es um handfeste Streitigkeiten um Budgets, Ankäufe und Kooperationen ging. Er hat mit List, die Sammlung vergrößert und gestärkt und dabei ein extrem gutes Auge bewiesen.

          “Ich bin nicht der Rambo, für den viele mich halten“, sagt er. „Ich bin direkt, aber nicht verletzend.“ Dabei schaut er einem in die Augen und hält den Blick. Dann muss er los. Phil Collins wartet. Der Videokünstler hat ihm eine CD mitgebracht. Die Waliserin Cate Le Bon singt mit ihrer dunklen Stimme aus Heimsuchung und Lockung: „It’s not the end.“

          Ein letzter Versuch also. Was bedeutet es für ihn, jetzt Abschied zu nehmen? Kasper König schickt mich zu einem Werk von Andreas Fischer, das gerade für eine Ausstellung im Dezember vorbereitet wird. Dort spricht ein Sessel: „We transform your fear into the capability of love“. Später antwortet König dann doch, so als habe er den ganzen Tag überlegen müssen. Was es bedeutet? „Erleichterung“.

          Als er an diesem letzten Arbeitstag aus dem Museum tritt, ist der Himmel seltsam blau erleuchtet, als würden wir auf einen Jeff-Wall-Leuchtkasten schauen. Über der Dauerbaustelle an der Ecke prangt am Himmel ein weißes Quadrat, das vier Flugzeuge unheimlich präzise in den Himmel geschnitten haben. König und seine kleine Entourage bleiben stehen und staunen. So viel Kitsch zum Abschied. Das passt nicht zu diesem eher unsentimentalen Mann. Und doch packt es ihn. Er steht da, schaut lange hoch, nimmt den Augenblick wahr. Die kleine Gruppe bewegt sich gemütlich weiter Richtung Hauptbahnhof. Es geht nach Bochum zur Verleihung des Nam June Paik Awards. Denn König wird heute noch so tun als wäre nichts. Erst morgen wird es vorbei sein. Dann zieht er zu seiner Frau, der Galeristin Barbara Weiss nach Berlin, und mietet gleichzeitig ein kleines Zimmer in Brüssel. Angebote hat er von mehreren amerikanischen Universitäten. Vielleicht wird er ein Reisender, jetzt, wo er kein Haus mehr hat.

          Am Abend verändert der neue Direktor des Museums Ludwig seinen Status auf Facebook: „Philipp Kaiser hat seinen Wohnort in ,Köln’ geändert.“ Wir sind jetzt „Freunde“. Der „Gefällt mir“-Button wartet direkt daneben.

          Weitere Themen

          Skulpturen auf Bleistiftspitzen Video-Seite öffnen

          Kunstwerke in XXS : Skulpturen auf Bleistiftspitzen

          Der bosnische Künstler und Bildhauer Jasenko Đorđević schafft es, unglaublich winzige und dennoch detailreiche Skulpturen aus Bleistiftminen zu erschaffen. Seine Miniaturkunst zeigt er in Ausstellungen in ganz Europa.

          Topmeldungen

          Ricarda Lang im Paul-Löbe-Haus in Berlin

          Ricarda Lang im Porträt : Der neue Habeck

          Ricarda Lang will Chefin der Grünen werden – mit gerade mal 28 Jahren. Sie muss die Partei zusammenhalten, wenn die Ampel-Kompromisse weh tun. Leicht wird das nicht.
          Dmitrij Peskow im Dezember in Moskau

          Forderungen zurückgewiesen : Putins Personal empört sich über den Westen

          Der Westen hat Russlands wichtigste Forderungen in Osteuropa offiziell zurückgewiesen. In Moskau wird Unmut laut und mit der Aufrüstung der ostukrainischen „Volksrepubliken“ gedroht. Auch eine Anerkennung sei möglich.
          Versammelte Truppen auf einem Übungsplatz in Brest, Belarus

          Risiko-Index : Die Kriegsgefahr ist messbar

          Ökonomen ist es gelungen, geopolitische Risiken in Echtzeit zu messen. Die aktuellen Ausschläge sind bedenklich – die wirtschaftlichen Folgen absehbar.