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Kunst : Rembrandt-Selbstbildnis für fast sieben Millionen Pfund versteigert

  • Aktualisiert am

Das Selbstbildnis Bild: AP

Ein nach mehr als dreihundert Jahren wiederentdecktes Selbstbildnis des holländischen Barockmalers Rembrandt ist in London für fast sieben Millionen Pfund (knapp zehn Millionen Euro) unter den Hammer gekommen.

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          Ein nach mehr als dreihundert Jahren wiederentdecktes Selbstbildnis des holländischen Barockmalers Rembrandt ist in London für fast sieben Millionen Pfund (knapp zehn Millionen Euro) unter den Hammer gekommen. Der amerikanische Casinobesitzer und Kunstsammler Stephen Wynn aus Las Vegas habe telefonisch mitgeboten und den Zuschlag bekommen, sagte eine Sprecherin des Londoner Auktionshauses Sotheby's am Donnerstag.

          Ein Rembrandt-Schüler hatte das Bild des Meisters übermalt, nachdem dieser es 1634 fertiggestellt hatte. Mehr als dreihundert Jahre lang ging das von dem Schüler gemalte Porträt eines langhaarigen russischen Aristokraten mit Schnurrbart und rotem Hut dann durch verschiedene Privatsammlungen, bevor sein eigentlicher Wert schließlich entdeckt und die Übermalung in jahrelanger Arbeit mühevoll abgetragen wurde.

          Das Werk wird künftig in Wynns Gallerie in Las Vegas neben Werken von Picasso, Mase, Renoir, Cézanne und Manet ausgestellt werden. Es zeigt den jungen Rembrandt im Alter von 28 Jahren, gekleidet mit roter Mütze und mit direktem Blick auf den Betrachter.

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