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Kulturpolitik : Christina Weiss wird Kulturstaatsministerin

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Professor geht, Journalistin kommt: Christina Weiss Bild: dpa

Die ehemalige Hamburger Kultursenatorin Christina Weiss wird Nachfolgerin Julian Nida-Rümelins.

          Die ehemalige Hamburger Kultursenatorin Christina Weiss (parteilos) wird neue Kulturstaatsministerin. Das Bundespresseamt bestätigte auf Anfrage von FAZ.NET eine diesbezügliche Meldung des NDR.

          Die Entscheidung für das Amt sei ihr leicht gefallen, zitierte der Radiosender „NDR 90,3“ und das Fernsehmagazin „Hamburg Journal“ Weiss nach deren Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Weiss wäre damit Nachfolgerin von Julian Nida-Rümelin, der zurück an die Universität geht.

          Christina Weiss war von 1991 bis zur Bürgerschaftswahl im Herbst 2001 Hamburger Kultursenatorin. Seit der Wahlniederlage der rot-grünen Koalition in der Hansestadt kehrte sie in ihre früheren Berufe als Literaturwissenschaftlerin und Journalistin zurück.

          In einem Zeitungsgespräch hatte Weiss am Wochenende gesagt, dass sie den Aufgabenbereich des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien erweitern möchte. So wolle sie sich dafür einsetzen, die dem Auswärtigen Amt unterstehenden Goethe-Institute dem Ressort des Kulturstaatsministers zuzuschlagen.

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