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Künstler : Oliver Oefelein mit explosiv-schönen Rauminstallationen

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Oliver Oefelein Bild: oefelein

Oliver Oefelein sucht in seinen sehr unterschiedlich geformten Plastiken aus Hartschaum den Dialog mit Natur und anderen Dingen.

          Oliver Oefelein in der Galerie Ulrich Mueller, Köln

          Oliver Oefelein arbeitet mit Hartschaum. Dieser leicht formbare Werkstoff ermöglicht es, plastische Gegenstände von überraschender Leichtigkeit herzustellen. Das nutzt der Künstler aus, um pflanzliche Strukturen, landschaftliche Formationen, Architektur oder Unbenennbares in grünen und blauen Farbtönen aufzubauen.

          Den richtungsgebundenen Kräften der Gravitation enthoben, rekurrieren die Arbeiten Oefeleins immer wieder auf Elementares: dinosaurierartige Knochenformationen, die an Zellophanstreifen scheibchenweise und auf Augenhöhe durch den Raum wabern.

          Oliver Oefelein, „Tüten”, 1996, Oberbaumbrücke Berlin

          Oefeleins Arbeiten haben ein besonderes Verhältnis zum Wasser und zur Luft. Manches lässt er auf den Wassern schwimmen, und bei Manchem gibt er vor, dass es auf Wasser schwimmt, wie in seiner jüngeren Rauminstallation "Duschkabine", die Oefelein in der Städtischen Galerie Nordhorn vorstellte, und die neben einer Duschkabine in einem schwimmbadblauen Raum seerosenartige Objekte auf dem Boden verteilt hatte. Manches lässt er aber auch durch die Luft fliegen, wie den Abfall über einer Containertonne, der explosionsartig wie im Comic in alle Richtungen auseinander schnellt.

          Die Förderkoje der Art Cologne nutzt Oefelein für eine neue Installation.

          Biografie:

          Oliver Oefelein wurde 1963 geboren und wuchs in Berlin auf, wo er zunächst Biologie studierte. Von 1983 bis 1990 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin. Er hielt sich länger in Spanien und in der Türkei auf.

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